Allgemeine Berichte | 23.03.2014

Sozialverband VdK - Kreisverband Neuwied

655.000 Euro wurden für die Mitglieder erstritten

Kreisvorsitzender Hans Werner Kaiser und Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges freuen sich über die positiven Zahlen. privat

Kreis NR. 655.000 Euro hat der VdK-Kreisverband Neuwied vergangenes Jahr für seine Mitglieder erstritten. „Wir sind stolz auf diesen Erfolg und freuen uns, dass wir so vielen Menschen helfen konnten“, erklärte Kreisvorsitzender Hans Werner Kaiser bei der Präsentation der Zahlen durch Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges. Die Nachzahlungen (aus Antrags- und Widerspruchsverfahren 534.000 Euro; aus Klageverfahren 121.000 Euro) kommen vor allem von der Rentenversicherung, der Unfallversicherung sowie von Krankenkassen und Berufsgenossenschaften.

Damit wird der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz seinem Motto „Wir sind an Ihrer Seite!“ vollauf gerecht. Das Service-Angebot des Verbands - auch im Kreis Neuwied - umfasst Beratung und Vertretung in sozialrechtlichen Fragen. So vertritt er die Interessen von behinderten Menschen, chronisch Kranken, Senioren, Kriegsbeschädigten und sozial Schwachen. Landesweit erzielte der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz knapp 18 Millionen Euro im Jahr 2013. „Diese gewaltige Summe zeigt, wie erfolgreich unsere Kreisverbände und unsere Rechtsschutzstellen arbeiten“, sagte Landesverbandsvorsitzender Willi Jäger. Der Neuwieder Kreisvorsitzende Hans Werner Kaiser ergänzte, dass der Erfolg eigentlich weit über die rund 18 Millionen Euro hinausgehe: „Nachzahlungen sind Geldleistungen. Aber oft helfen wir, ohne das in Euro zu messen - zum Beispiel wenn wir für ein Mitglied eine höhere Pflegestufe oder einen höheren Grad der Behinderung durchsetzen. Das bringt dem Betroffenen auch finanzielle Vorteile, die aber nicht in die Statistik einfließen.“ Jäger appellierte, achtsam zu bleiben gegenüber Entscheidungen der Leistungsträger: „Stellen Sie jeden Ablehnungsbescheid infrage und holen Sie sich fachkundigen Rat. Wir als Sozialverband VdK unterstützen Sie gerne.“

Wie sehr die Kreisgeschäftsstelle Neuwied in Anspruch genommen wird, verdeutlicht die Zahl der durchgeführten Beratungsgespräche. Waren es in 2011 noch 1.272 Beratungen, so stieg diese Zahl über 1.660 in 2012 auf nunmehr 2.094 Beratungsgespräche in 2013 (ein Plus von 26 Prozent) an. Angesichts dieser Zahlen ist der Sozialrechtsschutz eine nach wie vor wichtige und unerlässliche Service-Säule im Sozialverband VdK, wie Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges ausführte.

Auch die Mitgliederzahl ist in den letzten Jahren stetig gestiegen von 4.623 (1. Januar 2011) bis 5.628 (6. März 2014). Wie aus den vorgelegten Zahlen zur Mitgliederentwicklung, den Verfahrensergebnissen, der Beratungsstatistik und dem daraus resultierenden finanziellen Ergebnis für die Mitglieder zu entnehmen ist, spiegelt dies den hohen Standard der Tätigkeiten der Mitarbeiterinnen in der Kreisgeschäftsstelle wider, wie Kaiser - zugleich Vorsitzender des viert größten Ortsverbandes Bad Hönningen-Rheinbrohl - feststellte. Im Namen des Kreisvorstandes dankte er Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges und den beiden Mitarbeiterinnen Ulla Over und Sandra Schmitz für die hervorragende Arbeit. Die erneut beeindruckende Bilanz zeige aber auch, dass in sozialrechtlichen Angelegenheiten ein erheblicher Beratungsbedarf bestehe. Dem wurde jetzt auch Rechnung getragen, denn ab 1. April wird eine neue Teilzeitkraft das Team der Kreisgeschäftsstelle verstärken.

Kreisvorsitzender Hans Werner Kaiser und Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges freuen sich über die positiven Zahlen. Foto: privat

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