Allgemeine Berichte | 19.07.2015

Tipps der Erziehungsberatung für den Zeugnistag

Achtung: Zeugnisse drohen

Schlechte Zeugnisnoten kündigen sich eigentlich durch Blaue Briefe an, doch für manche Eltern ist der Zeugnistag immer noch mit negativen Überraschungen verbunden. Was ist zu tun? Drohungen und Verbote haben nicht die gewünschte Wirkung. Die Erziehungsberaterinnen und Erziehungsberater der Diakonie raten: „Gelassen bleiben und das Selbstbewusstsein der Kinder stärken.“ Die Beziehung zum Kind sollte nicht durch schlechte Noten gefährdet werden. Das ist leichter gesagt als getan, gerade bei pubertierenden Jugendlichen. Da sollten sich die Eltern vielleicht auch mal an ihre Jugendzeit erinnern. Das stimmt meistens milder. Also Abstand gewinnen und mit Plan an das Gespräch mit dem Kind herangehen. Fragen, was gut gelaufen ist, gute Noten auch wertschätzen, keine Vorwürfe, sondern Gefühle zeigen. „Was brauchst Du um nächstes Jahr besser zu werden?“ so könnte ein Gespräch beginnen. Wenn sich jedoch alles verhakt hat, ist der Gang zur Erziehungsberatung kein Makel, sondern eine Chance aus der Ratlosigkeit heraus zu kommen. In 50 Prozent aller Beratungsfälle der Erziehungsberatung der Diakonie im Ev. Kirchenkreis Wied (circa 700 pro Jahr) spielt die Schule eine Rolle. Wenige Familien kommen mit nur einem Problem. Oft ist es ein Knäuel, das entwirrt werden muss. Oftmals stellt sich auch heraus, dass es eine Verbindung von Problemen der Eltern zu den mangelnden Leistungen der Kinder gibt. Wenn Eltern Sorgen haben, zum Beispiel über ihre Beziehung oder wegen Schulden, dann haben auch Kinder Ängste und spüren Druck. In Situationen von Trennung und Scheidung haben Kinder häufig schlechtere Schuldnoten, weil so vieles neu geklärt werden muss und sie traurig sind. Nach einem halben Jahr kann sich das auch alles schon wieder verändert haben.

Eine gute Lernatmosphäre ohne Fernsehen und Handy ist wichtig und vielleicht auch prüfen, ob die Schulform die richtige ist. Und letztendlich: Sitzenbleiben ist kein Drama. Hauptsache die Eltern verlieren nicht den Kontakt zum Kind. Ferien sind Ferien – zumindest in den ersten Wochen. Das sollte auch bei schlechten Noten eine Richtschnur sein. Wenn diese Tipps nicht ausreichen: Ein Termin in der Erziehungsberatung ist kostenfrei und vertraulich und innerhalb weniger Wochen frei.

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