Kreis-CDA kritisiert Personalpolitik an den Schulen
„Auf den Lehrer kommt es an“
Kreis Neuwied. Hunderte von Neulehrinnen und Lehrer stehen zu Beginn der Ferien arbeitslos auf der Straße. Ihnen werden nach den Ferien Vertretungsstellen, Zeitverträge oder auch nur Stundendeputate in Aussicht gestellt – Laufzeit höchstens bis Schuljahresende. Einige der Betroffenen der zeitlich begrenzten Anstellung fallen im Ernstfall in Hartz IV. Im Hinblick auf diese Situation ist nicht nachvollziehbar, dass es Schulen gibt, die nachweislich pensionierte Grundschullehrer und Lehrerinnen an Gymnasien eingestellt haben. Darüber hinaus, dass Schulleiter und Schulleiterinnen im Pensionsalter noch im aktiven Schuldienst sind. Diese Verfahrensweise der zeitlich begrenzten Einstellung ist außerdem unverständlich, wenn in absehbarer Zeit ein Großteil des Lehrpersonals in Pension gehen wird und Lehrermangel zu befürchten ist. Für die Erfolge der Schüler kommt es auf die engagierten Lehrer an. Die Politik der Landesregierung stellt sich gegen das Engagement der Junglehrer und Lehrerinnen und damit gegen unsere Kinder und Jugendliche.
Der Kreisverband Neuwied hat dafür kein Verständnis und fordert die Landesregierung auf diese Missstände zu beseitigen.
Pressemitteilung der
CDA im Kreis Neuwied
