Allgemeine Berichte | 14.07.2013

Gewässer im Engerser Feld genießen besonderen Schutz

Badeverbot wird auf Bojen angezeigt

Die letztjährig ausgebrachten Bojen, die auf das bestehende Badeverbot hinweisen, wurden durch die Kräfte der Feuerwehr Neuwied sowie den Mitarbeitern der Kreisverwaltung neu positioniert. Umweltreferatsleiterin Ina Heidelbach und Mitarbeiter Stefan Kamm kontrollieren die richtige Position. Privat

Neuwied-Engers. Alljährlich im Sommer weist die Kreisverwaltung Neuwied als Untere Wasserbehörde auf das absolute Badeverbot in den Seen des Engerser Feldes hin. Zum Schutz des Grundwassers werden außerdem seitens der Wasserbehörde kontinuierlich Kontrollen vor Ort durchgeführt. Die bereits im letzten Jahr auf den Seen ausgebrachten Hinweisbojen wurden zwischenzeitlich wieder an die vorgesehenen Orte und Stellen im Kann- und Stein - See gebracht. Das Thema „Wasser und Nahrungssicherheit“ spielt im Engerser Feld zwischen Neuwied und Engers eine besondere Rolle. Bei den Gewässern handelt es sich nämlich um offengelegtes Grundwasser, welches unmittelbar zur Trinkwasserversorgung großer Teile des Landkreises Neuwied und darüber hinaus verwendet wird. Und der 1. Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent Achim Hallerbach ergänzt: „Dieses gilt es zu schützen und als Lebensgrundlage für die Bevölkerung der Stadt und des Landkreises zu erhalten. Deshalb möchte die Kreisverwaltung auch in diesem Jahr erneut deutlich auf die Schutzbedürftigkeit der Seen im Engerser Feld aufmerksam machen.“ Trotz der Bemühungen der Kreisverwaltung, den Schutz des Trinkwassers in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rufen, gibt es immer wieder Unbelehrbare. Mit Müll und Unrat übersäte Lagerplätze sind oftmals Folgen, die mit dem Verstoß gegen das Badeverbot einhergehen. Um diesem Verbot erneut entsprechend Nachdruck zu verleihen, hatte die Kreisverwaltung im letzten Jahr Bojen anfertigen lassen und diese in den Steinsee und Kannsee eingesetzt.

Darauf ist für jeden Besucher im Engerser Feld deutlich zu erkennen, dass das Baden hier verboten ist. Sollten diese Schilder insbesondere Unbelehrbare nicht davon abhalten sich dem Verbot zu widersetzen, droht eine Ahndung mittels Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro.

Achim Hallerbach setzt jedoch auf die Einsicht der Bürger: „Denn jeder hat ein Recht auf Trinkwasser und darauf, dass es sauber gehalten wird.“

Die letztjährig ausgebrachten Bojen, die auf das bestehende Badeverbot hinweisen, wurden durch die Kräfte der Feuerwehr Neuwied sowie den Mitarbeitern der Kreisverwaltung neu positioniert. Umweltreferatsleiterin Ina Heidelbach und Mitarbeiter Stefan Kamm kontrollieren die richtige Position.Foto: Privat

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