Allgemeine Berichte | 03.05.2013

Baum des Jahres in Rüscheid gepflanzt

Achim Hallerbach beim Pflanzen eines der drei Bäume. Kreisverwaltung Neuwied

Rüscheid. Zum diesjährigen Tag des Baumes hat der Erste Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent Achim Hallerbach in der Ortsgemeinde Rüscheid drei Wildäpfel gepflanzt. Am gemeindeeigenen Biotop stehen nunmehr diese Exemplare der extrem selten gewordenen Baumart. Ortsbürgermeisterin Heike Schmitz und Vertreter aus dem Gemeinderat freuten sich über die Aktion, die anlässlich der Ernennung des Ortes zur Schwerpunktgemeindeder Dorferneuerung durchgeführt wurde.

Der Wildapfel (Sorbus sylvestris) ist in unseren Breiten extrem selten geworden. Die Baumart kommt fast überall in Europa vor, ist jedoch nirgendwo häufig anzutreffen. Der Holzapfel, wie er auch genannt wird, hat in Deutschland kaum eine wirtschaftliche Bedeutung und wurde daher nicht gepflegt oder gefördert. Im Mittelalter wurden seine Früchte sowie die der Wildbirne als Wildfutter und für die Schweinemast genutzt. Aktuell kann die Art durchaus wieder an Bedeutung gewinnen, wenn man ihn als Bereicherung des Artenspektrums im Ökosystem betrachtet und begreift. „Die Biodiversität, also die Artenvielfalt, ist ein weltweites Anliegen von Politik und Gesellschaft, so Achim Hallerbach, dem auch im Landkreis Neuwied Rechnung getragen werden muss.“

Den echten Wildapfel in der Natur zu entdecken ist recht schwierig. So nehmen verwilderte Apfelbäume in Feld und Flur oftmals einige Merkmale des Wildapfels wieder an. Wenn man es genau wissen will, muss man genau hinschauen. Die kleinen fast kugelrunden Früchte sind ein Indiz. Das Kerngehäuse nimmt mehr als die Hälfte der Frucht aus. Der Apfel hat, anders als jeder Kulturapfel, keine Stielgrube. Die Früchte sind im rohen Zustand nahezu ungenießbar. Erst wenn sie gekocht oder getrocknet sind, kann man sie essen.

Der zur Familie der Rosengewächse gehörende Baum kann bis 100 Jahr alt werden und dabei eine Höhe von bis zu 10 Metern erreichen. Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

Achim Hallerbach beim Pflanzen eines der drei Bäume. Foto: Kreisverwaltung Neuwied

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