Politik | 04.05.2015

Erwin Rüddel äußert sich zur Hospiz- und Palliativversorgung

„Bestmögliche menschliche Zuwendung“

Kreis. Die aktuelle Diskussion um die Hospiz- und Palliativversorgung hat den heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel angeregt, sich zu dieser Thematik erneut zu Wort zu melden. „Eine gute Hospiz- und Palliativversorgung wird immer wichtiger, denn für die Betroffenen muss ein Sterben in Würde garantiert sein“, betont Rüddel, der dazu noch erst am vergangenen Freitag eine Rede im Deutschen Bundestag hielt.

„Schwer kranke und sterbende Menschen benötigen in ihrer letzten Lebensphase die bestmögliche menschliche Zuwendung, Versorgung, Pflege und Betreuung“, äußert Erwin Rüddel auch in seiner Eigenschaft als pflegepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dabei erkennt der Parlamentarier schon, dass in den letzten Jahren beim Auf- und Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung Fortschritte erzielt wurden. Jedoch fehle es insbesondere in strukturschwachen und ländlichen Regionen noch an ausreichenden Angeboten.

„Deshalb bringt die unionsgeführte Bundesregierung noch im laufenden Jahr ein entsprechendes Gesetz auf den Weg. Dessen Ziel ist es, durch Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung in ganz Deutschland ein flächendeckendes Angebot zu verwirklichen, damit alle Menschen, an den Orten, an denen sie ihre letzte Lebensphase verbringen, auch im Sterben gut versorgt und begleitet sind“, äußert der Christdemokrat. Bislang, kritisiert Rüddel, sei die Vernetzung von medizinischer und pflegerischer Versorgung sowie hospizlicher Begleitung und die Kooperation zwischen den verschiedenen Leistungserbringern in der Regelversorgung noch zu wenig ausgeprägt.

„Denn gerade weil der Hilfebedarf schwer kranker und sterbender Menschen von Fall zu Fall differiert und sich im Verlauf der letzten Lebensphase auch verändern kann, ist zur Gewährleistung eines reibungslosen Ineinandergreifens verschiedener Hilfsangebote eine vernetzte Versorgung umso wichtiger“, artikuliert der Gesundheitspolitiker. Aus diesem Grund sollten neue und bestehende Angebote stärker ineinandergreifen. Das insbesondere, damit schwer kranke und sterbende Menschen entsprechend ihrer individuellen Wünsche und Bedürfnisse versorgt und betreut werden. „Die zum Thema Sterbehilfe in den nächsten Monaten im Bundestag anstehenden wichtigen Entscheidungen sehe ich, gerade unter dem Aspekt christlicher Orientierung, als große Herausforderungen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Pressemitteilung

Bürgerbüro Erwin Rüdden, MdB

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