Intensive Gesprächsrunde in Neuwied
„Das Handwerk als tragende Säule“
MdL Fredi Winter traf sich mit Fred Kutscher in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft zum Meinungsaustausch
Neuwied. Zu einem Erfahrungs- und Meinungsaustausch trafen sich in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft in Neuwied der Geschäftsstellenleiter Fred Kutscher und der heimische Landtagsabgeordnete Fredi Winter. In der intensiven Gesprächsrunde diskutierte man über die derzeitige Situation des Handwerks. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass auf das Handwerk auch zukünftig nicht verzichtet werden kann, da es eine tragende Säule im wirtschaftlichen Gefüge des Landes ist. Die vielen mittelständischen Handwerksunternehmen garantieren eine weitere kontinuierliche und erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung. Darüber hinaus sind die Handwerksbetriebe ein wichtiger und verlässlicher Partner in der dualen Berufsausbildung und bieten sichere Arbeitsplätze. Natürlich, so die beiden Gesprächspartner, gilt es, sich den zukünftigen Herausforderungen zu stellen. Der demografische Wandel und die damit einhergehenden rückläufigen Geburtenzahlen werden dazu führen, dass der entsprechende Nachwuchs ausbleibt. Hier gilt es insbesondere, auch zukünftig intensiv die jungen Menschen über die Möglichkeiten im Handwerk zu informieren. Auch das Problem des Facharbeitermangels bleibt aktuell. Dafür muss nach Lösungen gesucht werden.
Wichtig war den beiden Gesprächspartnern, dass das Thema Bildung und Weiterbildung eine ständige gesellschaftliche Aufgabe bleibt und hierfür erforderliches finanzielles Engagement sich in der Zukunft bezahlbar machen würde. Gerade das Handwerk hat in der Vergangenheit seine Verantwortung bei der Ausbildung von Lehrlingen immer übernommen und wird das auch zukünftig leisten.
Gesprächsrunde soll fortgesetzt werde
Die begonnene Gesprächsrunde soll fortgesetzt werden. Der Fokus richtet sich hierbei auf die Zukunft der Ausbildung im dualen Ausbildungssystem. In der Schlussbetrachtung waren sich Kutscher und Winter darüber einig, dass Erfolge nur gemeinsam erzielt werden können, dies bedeutet hier müssen Kammern, Innungen, Behörden, Verbände, Schulen, Betriebe und die Politik eng miteinander arbeiten. Pressemitteilung
Büro Fredi Winter, MdL (SPD)
