Der Kreisjugendfeuerwehrverband ist ein Vorbild für gute, aktuelle Jugendarbeit.
Delegiertenversammlung des Kreisjugendfeuerwehrverbandes
Buchholz. Zur Delegiertenversammlung des Kreisjugendfeuerwehrverbandes Neuwied konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Matthias Lemgen am Freitagabend (7. November), neben den Delegierten aus den Jugendfeuerwehren, auch einige Ehrengäste begrüßen.
Unter anderem waren der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen und der Kreisjugendfeuerwehrwart aus dem Nachbarkreis Altenkirchen Volker Hain ins Feuerwehrhaus nach Buchholz gekommen. Auch Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking, einige Wehrleiter und Vertreter der Feuerwehren nahmen an der Versammlung teil.
Im Geschäftsbericht 2014 ließ Kreisjugendfeuerwehrwart Matthias Lemgen das Jahr Revue passieren. Neben der Feuerwehtechnik prägten viele Aktionen das Geschäftsjahr. Zeltlager in Asbach, Abnahmen von Wettbewerben, wie beispielsweise der Jugendflamme, Rheinland-Pfalz-Tag sowie Themen der allgemeinen Jugendarbeit wie Integration, Inklusion und Jugendmedienschutz standen auf dem Programm. Insgesamt wurden im Vorjahr 10197 Stunden Jugendfeuerwehrarbeit geleistet.
Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach lobte die Arbeit der Jugendfeuerwehr. „Viele denken bei der Jugendfeuerwehr lernt man lediglich, wie man Feuer löscht. Aber auch Themen wie die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung oder der sichere Umgang mit den Medien werden aktiv behandelt. Hieran können sich andere Organisationen ein Beispiel nehmen.“, so der Jugenddezernent des Landkreises. Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen überbrachte die Grüße des Landesfeuerwehrverbandes und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.
Neben der Verabschiedung des Haushaltsplans für 2015 standen auch Wahlen auf dem Programm. Mädchenvertreterin Katha Hardt (Kurtscheid) wurde in ihrem Amt bestätigt und Kassenprüfer wurden gewählt.
Außerdem wurde die Abnahmerichtlinie für die Jugendflamme geändert.
Zukünftig ist es möglich, dass die Stufe 3 des Wettbewerbes ohne vorheriges Bestehen der Leistungsspange durchgeführt werden kann.
Zum Abschluss bedankte sich Matthias Lemgen bei seinem Vorstand, den Jugendwarten, Betreuern sowie allen Unterstützern der Jugendfeuerwehrarbeit und warb dafür, sich aktiv an der Feuerwehrverbandsarbeit zu beteiligen.
