Freiwillige Feuerwehren erfolgreich beim DFFA-Wettbewerb
Die „Fittesten“ beim Kreisfeuerwehrverband Neuwied
Neuwied. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren des Kreisfeuerwehrverbandes Neuwied sind topfit. Sie belegten nun beim Wettbewerb zum Deutschen Feuerwehr-Fitnessabzeichen (DFFA) Platz fünf. Jördis Gluch, Ansprechpartnerin für den Feuerwehrsport bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, und Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz (LFV), zeichneten während einer Feierstunde in Landau die erfolgreichen Feuerwehrverbände Pirmasens, Alzey-Worms, Donnersberg, Ahrweiler, Neuwied, Bernkastel-Wittlich, Westerwald und Vorderpfalz aus. „Fitness ist der beste Beitrag zur Prävention gegen Unfälle. Zusätzlich macht Sport in der Gemeinschaft wesentlich mehr Spaß“, hob Präsident Frank Hachemer zu Beginn der Veranstaltung hervor. „Und in nahezu allen Feuerwehrverbänden des Landes hat der Feuerwehrsport einen rasanten Aufschwung genommen“, zieht Hachemer positive Wettbewerbsresonanz. Ein schweres Atemschutzgerät tragen, giftigen Chemikalien, Hitze und Rauch trotzen - Feuerwehrleute müssen in Extremsituationen alle Leistungsreserven abrufen können: „Der körperliche Leistungsbereich im Einsatz ist vergleichbar mit dem von Spitzensportlern“, sagte Jördis Gluch, Präventionsexpertin und Sportwissenschaftlerin bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Mit dem Unterschied, dass der Zeitpunkt des Einsatzes nicht vorhersehbar ist. Sportler können sich auf einen Wettkampf vorbereiten. Feuerwehrleute müssen permanent bereit stehen. Daher ist es unabdingbar, dass sich alle Feuerwehrkräfte regelmäßig sportlich betätigen, ob Frau oder Mann, ob jung oder alt“, so Jördis Gluch bei der Preisvergabe.
Fit für den Einsatz
Bereits seit 2012 richten die Unfallkasse Rheinland-Pfalz und der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz den DFFA-Wettbewerb aus. Neben einem gesonderten Wettbewerb für freiwillige Feuerwehren, erhielten die Berufsfeuerwehren im Land die Möglichkeit, ihre Kräfte intern unter ihren Wachabteilungen zu messen. Das „Sportabzeichen der Feuerwehr“ ermöglicht Feuerwehrangehörigen, ihre Fitness jährlich zu überprüfen. Hierbei müssen sie jeweils eine Disziplin aus den drei Kategorien Kraft, Ausdauer sowie Koordination auswählen. Diese haben es in sich: So müssen Teilnehmende bis 29 Jahren zum Beispiel für ein Gold-Abzeichen einen 5.000 Meter-Lauf in maximal 20 Minuten absolvieren, in höchstens dreieinhalb Minuten 200 Meter Kombination schwimmen und 16 Klimmzüge hintereinander machen.
Pressemitteilung
Unfallkasse Rheinland-Pfalz
