Politik | 14.11.2015

Schülerwettbewerb der Weltliga für Freiheit und Demokratie

Die Gesellschaft in einer digitalisierten Welt

Kreis NR. Auf die Ausschreibung des Wettbewerbs „Für Freiheit und Demokratie - ein Wettbewerb für Jugend und Schule“ macht der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel aufmerksam. Der von der Weltliga für Freiheit und Demokratie Deutschland (WLDF) ausgelobte Wettbewerb steht unter dem Titel „Internet der Dinge - Vernetzung, Eigentum und Selbstbestimmung in einer digitalisierten Welt“.

„Es sind Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer aufgerufen, sich mit der zunehmenden digitalen Vernetzung sämtlicher materieller Güter und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen zukunftsorientier auseinanderzusetzen. Die voranschreitende Digitalisierung stellt uns vor neue Herausforderungen zum Erhalt von Freiheit und Demokratie - dies sowohl national wie international“, erklärt Rüddel.

Für viele Menschen sei die Aussicht auf ein „Smart Home“, in dem vom Kühlschrankinhalt über die Raumtemperatur und die Türschlösser bis hin zur Spülmaschine alles digital vernetzt und automatisch über eine in digitalisierter Form in der Cloud gespeicherte Privatsphäre gesteuert wird, verlockend. Die Einführung technisch vernetzter Produkte, die ohne Softwarebestandteile gar nicht mehr funktionieren, verändere „Eigentum“ im herkömmlichen Sinne. „Das ‚Internet der Dinge‘ macht aus einem Kühlschrank, einem Staubsauger, einem Smartphone oder auch einem Auto Gegenstände, deren Besitz allein die Benutzbarkeit nicht mehr gewährleistet. Unsere bislang überwiegend auf Eigentum basierende Gesellschaft wandelt sich hin zu einer auf Verfügungsmöglichkeiten beruhenden Gesellschaft“, so der Abgeordnete weiter.

Durch die Digitalisierung von Unternehmen und die Vernetzung von Maschinen wachse die Gefahr von Cyberangriffen und Datendiebstahl. Datenschutzskandale der vergangenen Jahre zeigten nicht nur überdeutlich die Anfälligkeit einer vernetzten Welt für vielfältigsten Missbrauch, sie wiesen unseren Blick in Richtung der „dunklen Seiten des Internets“. Nicht nur Großkonzerne außerhalb des deutschen bzw. europäischen Rechtsbereiches verfügten über persönliche Daten und griffen teilweise - zum Beispiel im Zuge der Wartung von Betriebssystemen bei Smartphones oder PCs - in die Beschaffenheit und Nutzbarkeit eines erworbenen Produktes von außen ein.

Rüddel mahnt: „Auch Kriminelle verschaffen sich teilweise legal, teilweise unrechtmäßig und meistens unbemerkt Zugang. Produktmissbrauch und Sabotage drohen. Fehlende Rechtssicherheit ist da ein weiteres Problem. Vor diesem Hintergrund stellen sich die Fragen: Welche Chancen, welche Risiken erwarten wir vom ‚Internet der Dinge‘? Welche Auswirkungen für Demokratie und Freiheit können wir absehen? Inwiefern betrifft es uns persönlich - wie sind Dritte betroffen?“

Teilnehmen können Schulklassen, Schülerinnen und Schüler der 9. bis 13. Jahrgangsstufe alleine, in Gruppen oder zusammen mit Lehrenden aller allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schularten. Die Anmeldung muss durch die Schule erfolgen. Unter den besten Einsendungen werden verschiedene Preise ausgelobt, darunter als erster Preis eine Einladung zu einer mehrtägigen Klassenfahrt nach Berlin mit feierlicher Preisverleihung in der Zeit vom 6. Juni bis 9. Juni 2016. Einsendeschluss zum Wettbewerb ist Montag, 21. März 2016.

„Machen Sie mit bei diesem Wettbewerb! Blicken Sie über den Tellerrand hinaus und denken Sie selbst - auch gegen den Strom. Es würde mich sehr freuen, wenn auch aus dem Kreis Neuwied Schulklassen an diesem Wettbewerb teilnehmen und wünsche denen schon jetzt viel Erfolg“, ergänzt Erwin Rüddel. Weitere Informationen unter: http://www.wlfd.de/index.php/schuelerwettbewerb.

Pressemitteilung

Erwin Rüddel, MdB (CDU)

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