Allgemeine Berichte | 17.01.2013

Ein gutes und solides Fundament geschaffen

Jugendpfleger Martin Hertl wurde in Bad Hönningen feierlich verabschiedet

Viele Jugendliche waren gekommen, um Martin Hertl (Mitte) Lebewohl zu sagen. PRE

Bad Hönningen. Mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang im Gemeindezentrum wurde Martin Hertl am in Bad Hönningen nach zwölf Jahren Dienst an der Gemeinschaft als Jugendpfleger verabschiedet.

Vor allem viele Jugendliche waren gekommen, teils in das Gotteshaus, viele warteten aber auch geduldig draußen in der Kälte des Abends bis zum Ende der Messe, um „ihrem Martin“ persönlich Lebewohl zu sagen. So galt es für ihn erst mal, auf dem Weg zum Saal des Zentrums unzählige Hände zu schütte. Hier hatten dann zunächst Pastor Scheinost, der Vertreter des Pfarrgemeinderates und Verbandsbürgermeister Mahlert das Wort. Sie sprachen sicher vielen aus dem Herzen, wenn sie Martin Hertl als Mann, der seine Tätigkeit mit Engagement und Tatkraft, mit pädagogischer Professionalität und menschlicher Kameradschaft, aber auch mit Konsequenz und Nähe ausfüllte. Sein langjähriges Wirken - und dazu gehören sein Einsatz, der Musik in der Region und im Projekt Offene Jugendarbeit (ProJu) einen hohen Stellenwert einzuräumen, Freizeitgestaltung während des Jahres und vor allem auch während der Ferien, Begleitung von Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr ableisteten, immer ein offenes Ohr zu haben, auch für diejenigen mit Migrationshintergrund - hat dazu beigetragen, dass die jungen Menschen in Bad Hönningen und darüber hinaus näher zueinander kamen. Er hinterlässt ein gutes und solides Fundament, auf dem seine Nachfolger aufbauen können.

Es waren dann auch die Jugendlichen, die ihren Dank aussprachen und einige Abschiedsgeschenke überreichten, darunter auch ein Bild mit zahlreichen Unterschriften und ihn immer an sein ProJu erinnern soll. Dann wurde auf den Abschied angestoßen und es bestand noch längere Zeit Gelegenheit zum Gespräch mit dem Mann, auf den eine neue pädagogische Herausforderung in der Berufsbildenden Schule des Heinrichhauses wartet. PRE

Viele Jugendliche waren gekommen, um Martin Hertl (Mitte) Lebewohl zu sagen. Foto: PRE

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