Landrat Rainer Kaul überreichte Einbürgerungsurkunden im feierlichen Rahmen
Eintreten für Demokratie und Toleranz
Neuwied. Im Rahmen einer Feierstunde, die von der Musikschule der Stadt Neuwied musikalisch umrahmt wurde, überreichte Landrat Rainer Kaul 34 Neubürgern ihre Einbürgerungsurkunde. Landrat Kaul hieß sie als deutsche Staatsbürger herzlich willkommen und wünschte für ihre Zukunft viel Glück und Erfolg. Die Welt rückt immer mehr zusammen. Die Globalisierung hat zu einer ungeahnten Mobilität geführt, aber auch durch Krieg und Gewalt machen sich immer Menschen auf zu einer Reise ins Ungewisse, mit dem Ziel, sich und ihren Kindern eine bessere Zukunft aufzubauen.“ Mit dem Weg zur Einbürgerung haben Sie bereits viele Hürden überwunden Ihren Willen zur Integration bewiesen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie hier im Landkreis Neuwied Wurzeln schlagen und sich hier zuhause fühlen. Das Eintreten für demokratische Werte und Toleranz ist jedoch für die gesamte Gesellschaft wichtig, für die Alteingesessenen ebenso wie für die Neubürger“, gibt Landrat Rainer Kaul den neuen deutschen Staatsbürgern mit auf den Weg. Die Wurzeln der 34 Männer und Frauen reichen beispielsweise von Amol im Iran und Bagdad im Irak, von Danzig bis Istanbul, von Baalbeck im Libanon über Tel Adas inSyrien bis nach Kalyobiya in Ägypten. Etwas vertrauter klingen die Geburtsorte der jüngeren Neubürger, zum Beispiel Frankfurt oder Wiesbaden und nicht zu vergessen Neuwied. „Denn 12 der Neubürger sind bereits hier in Neuwied geboren und aufgewachsen“, erläuterte Klaus Flesch von der Einbürgerungsbehörde. Seitens des Beirates für Migration und Integration des Landkreises gratulierten die neu gewählte Vorsitzende Violeta Jasiqi und Hans-Peter Groschupf. Der Beirat unterstützt ebenfalls die Einbürgerungskampagne des Landes, denn mit der deutschen Staatsangehörigkeit seien die umfassendsten Teilhabemöglichkeiten gewährleistet, die auch genutzt werden sollten.
