Allgemeine Berichte | 25.08.2015

Pfarreiengemeinschaft Waldbreitbach, Niederbreitbach und Kurtscheid

Erinnerung an die deutsche Teilung

Messdiener- und Jugendfahrt führte nach Berlin

Zeugen der deutschen Vergangenheit: die Jugendlichen vor dem Brandenburger Tor. privat

Waldbreitbach. Berlin ist immer eine Reise wert. So dachte es sich auch Pfarrer Marco Hartmann bei der Planung der diesjährigen Jugendfahrt der Pfarreiengemeinschaft Waldbreitbach, Niederbreitbach und Kurtscheid. Die Stadt an der Spree, die mehrere Jahrzehnte lang durch eine Mauer geteilt war, ist nicht nur der politische Sitz der deutschen Regierung, sie ist auch eine geschichtsträchtige und kulturell lebendige Stadt.

Daher machte sich frühmorgens eine Gruppe von insgesamt 18 Teilnehmern mit dem Zug für eine Woche in die deutsche Bundeshauptstadt auf. Nach Ankunft im Hotel und Bezug der Zimmer ging es bereits auf eine erste Erkundungstour Richtung Kurfürstendamm und Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Der Abend des ersten Tages in Berlin endete mit einem Blick über die erleuchtete Stadt vom Fernsehturm am Alexanderplatz.

Während der darauf folgenden Tage kam die Gruppe immer wieder in Kontakt mit der Geschichte, vielen wichtigen Bauwerken sowie dem kulturellen Leben in der Stadt. Interessant war es etwa, Berlin mit dem Fahrrad erkunden zu können unter der Leitung eines waschechten Berliners. Orte wie das Brandenburger Tor, der Berliner Dom, Schloss Charlottenburg oder das Olympiastadion wurden besucht. Nicht zuletzt auch der Berliner Reichsstag, heute Sitz des Deutschen Bundestages, mit dem Besteigen der Kuppel und einem grandiosen Ausblick über Berlin. Nachdenklich stimmten so manche Orte der Erinnerung an die deutsche Teilung mit ihren Auswirkungen für die Menschen in Berlin, wie auch in den damals existierenden zwei deutschen Staaten. So beispielsweise der ehemalige Grenzübergang Checkpoint Charlie, der „Tränenpalast“ am Bahnhof Friedrichstraße, die Mauergedenkstätte Bernauer Straße oder das ehemalige Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen, in dem ein ehemaliger Insasse von seinen Hafterlebnissen berichtete.

Sicherlich ein Highlight der Fahrt war der Besuch des Musicals „Hinter’m Horizont“, das viele Orte und Ereignisse wieder in Erinnerung rief, von denen während des Berlin-Besuchs bereits die Rede war. Darüber hinaus blieb während der Woche ebenso genügend Zeit, um Berlin als eine junge und lebendige Stadt kennenzulernen. Es waren schöne Tage mit vielen Eindrücken und Erlebnissen, die für alle viel zu schnell vorüber waren.

Zeugen der deutschen Vergangenheit: die Jugendlichen vor dem Brandenburger Tor. Foto: privat

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