Politik | 11.10.2015

BuGa- 2031: Ellen Demuth möchte Ausweitung auf den Kreis Neuwied

Großes Potential im Norden von Rheinland-Pfalz mitnutzen

Linz. Ellen Demuth setzt sich dafür ein, dass auch der Norden von Rheinland-Pfalz mit in die Planungen für die BuGa 2031 einbezogen wird. „Bald wird der Kühlturm des ehemaligen Kernkraftwerkes in Mülheim-Kärlich, der auch die Neuwieder immer störte, abgerissen sein, dann gibt es keinen Grund mehr, der dagegen spricht“, so Demuth. Bei einer Pressekonferenz in Mainz fordert sie gemeinsam mit vier Kollegen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz eine Ausweitung der BuGa-Pläne 2031 auf das Gebiet zwischen Koblenz und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen.

Touristische Ziele

Demuth: „Wir haben hier im Kreis Neuwied ein so großes Potenzial, welches genutzt werden sollte. Wanderwege wie den RheinSteig und den Westerwaldsteig, das Weltkulturerbe Limes mit der Römerwelt in Rheinbrohl, Neuwied mit der Abtei Rommersdorf, dem Schloss und dem Zoo, das historische Linz mit seiner Burg, die Rheinbrohler und die Erpeler Lay, der historische Weinort Leutesdorf und die neue Jugendherberge, all das sind hervorragende touristische Ziele, die man einbeziehen sollte.“ Demuth unterstützt auch die Pläne der Bürgerinitiative „Romantischer Rhein“, die dafür eintritt, dass das Mittelrheintal bis Bonn Welterbe-Status erhält. „Ich sehe dort aber noch Gesprächsbedarf. Der Welterbe-Status darf die wirtschaftliche Entwicklung im Kreis Neuwied nicht hemmen.“

Pressemitteilung

Ellen Demuth, MdL (CDU)

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