Duo Balance und Dirko Juchem begeisterten in Waldbreitbach
Hochwertiger Musikabend mit Liedern und Chansons
Waldbreitbach. „Der zweite Advent ist im Krippendorf Waldbreitbach angekommen und verschafft hier eine wundervolle Atmosphäre“, so Hotelier Jürgen Grünwald, Hotel „Zur Post“, bei seiner Begrüßung zum Musikabend mit dem Duo Balance und Dirko Juchem.
„Mal was ganz anderes“ oder „das fällt aus dem Rahmen“ - so oder ähnlich lauteten viele Resonanzen der Gäste im Rahmen der Kleinkunstreihe „Wir machen Theater“, die ansonsten Kabarettisten und Comedians gewöhnt sind. Dabei wussten viele im Vorfeld nicht, worauf sie sich einlassen, was sich leider auch in der Besucherzahl merklich widerspiegelte. Andere kamen gezielt und so wurde es schließlich zu einem Abend der Spitzenklasse mit herausragenden Künstlern. Diese luden zu einer musikalischen Rundreise durch die Länder der Erde und die Jahrhunderte ein. Deutschsprachigen Liedermachern wie Klaus Hoffmann, Reinhard Mey und Gerhard Schöne war das Programm ebenso gewidmet wie John Lennon, Simon & Garfunkel, Georges Moustaki, mittelalterlichen Balladen oder jazzigen Weihnachtsrhythmen - geprägt auch insbesondere durch die besondere Vorliebe der Musiker zur französischen und irischen Musik.
„Wenn man immer zu zweit ist, ist man auch bald zu dritt, das ist bei uns seit rund 20 Jahren so, deshalb ist auch heute Abend Dirko Juchem wieder dabei“ - und dieser brillierte als Virtuose auf Saxophon, Querflöte und Percussions, aber auch an so „exotischen“ Instrumenten wie der Kontrabassquerflöte, welche eher einer überdimensionalen Triangel glich. Herausragend auch seine Soli in der Technik des „Jazz Box - Beatboxing“, einer neuen Technik, welche es erst seit sieben bis acht Jahren gibt und wobei die Lippen Rhythmen zur Musik an der Querflöte geben. In Deutschland war Dirko Juchem der Vorreiter dieser Technik und führte sie als einer von vier Musikern weltweit damals über Youtube-Videos ein. So präsentierte er auch sein „Buddha Lounge“, welches er in dieser Technik anlässlich eines Besuches in einem „echten“ Buddha-Tempel („nicht da wo die Touristen sind, sondern da wo gebetet und meditiert wird“) schrieb. Er war auch bereits mehrmals in Waldbreitbach zu Gast bei den Schlemmerabenden der „Tafelfreuden“ und somit ein bereits bekanntes Gesicht an diesem Abend.
2014 geht es weiter
Weiter geht es im nächsten Jahr bei „Wir machen Theater“ am 19. Januar, um 20 Uhr, mit Martin Zingsheim und seinem Programm „Opus meins“.
Nähere Informationen und Karten unter Tel. (0 26 38) 92 60.
