Allgemeine Berichte | 31.01.2015

Kreis Neuwied gehört bereits seit 2012 mre-netz regio rhein-ahr an

„Hygiene stellt eine tragende Säule dar“

Hallerbach: Qualitätssiegel für Alten- und Pflegeheime bis zum Jahresende Sicherheit für Bewohner und Angehörige

Trafen sich zu einem weiteren Erfahrungsaustausch: (V.l.) Claudia Rösing, ärztliche Koordinatorin, Bärbel Jungbluth, Hygienefachkraft beim Kreisgesundheitsamt, Dr. Hilde Hamm, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes, und Achim Hallerbach, Erster Kreisbeigeordneter und Dezernent für Gesundheitswesen.  privat

Neuwied. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Alten- und Pflegeheime trafen sich auf Einladung des Neuwieder Kreisgesundheitsamtes in der Kreisverwaltung zu einem weiteren Erfahrungsaustausch. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema Multiresistente Erreger (MRE). Die Veranstaltung gehörte zu einer Reihe von Qualitätsverbundveranstaltungen im Rahmen des mre-netz regio rhein-ahr, dem der Kreis Neuwied schon seit 2012 angehört. Das mre-netz regio rhein-ahr bietet teilnehmenden Einrichtungen regelmäßig Gelegenheit, ihre bisherigen Erfahrungen auszutauschen und offene Fragen zu besprechen. Unter der bewährten Moderation der ärztlichen Koordinatorin Claudia Rösing (Netzwerkkoordinatorin und Mitarbeiterin des Institutes für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn) wurden die Schulungsunterlagen zur Basishygiene vorgestellt, die den Einrichtungen durch das Netzwerk zur Verfügung gestellt werden.

„Eine tragende Säule der Infektionsprävention stellt die Hygiene dar. So glauben Experten, dass durch eine konsequente Infektionshygiene ein Drittel aller nosokomialen Infektionen - eine Infektion, die im Zuge eines Aufenthalts oder einer Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung auftritt - vermieden werden könnten“, fasste der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent, Achim Hallerbach, die Bedeutung des Themas zusammen. Geeignete, problemangepasste Hygienemaßnahmen können die Weiterverbreitung von MRE in Einrichtungen des Gesundheitswesens verringern. Dabei unterscheiden sich die erforderlichen Hygienemaßnahmen einerseits nach Erreger und andererseits nach Art der Einrichtung. Dies spiegelt sich in den Schulungsunterlagen zur Basishygiene wider, da diese auf die Lebens- und Arbeitssituationen in Alten- und Pflegeeinrichtungen zugeschnitten sind. „Hygienische Standards zu realisieren und auf hohem Niveau zu halten, ist die tägliche Herausforderung jeder Einrichtung. Mit der noch in diesem Jahr vorgesehenen Verleihung eines Qualitätssiegels sollen die Anstrengungen für Personal, Bewohner und Angehörige sowie nach außen hin sichtbar honoriert werden“, betonte Hallerbach weiter.

Großes Interesse der Einrichtungen

Im September des vergangenen Jahres hatte die Auftaktveranstaltung zur Erlangung des Qualitätssiegels des mre-netz regio rhein-ahr für die Alten- und Pflegeheime großen Zuspruch erhalten. Die sich im Anschluss ergebene Fachdiskussion zeigte das hohe Interesse ihrer Einrichtungen am Infektionsschutz ihrer Bewohner und Mitarbeiter.

Trafen sich zu einem weiteren Erfahrungsaustausch: (V.l.) Claudia Rösing, ärztliche Koordinatorin, Bärbel Jungbluth, Hygienefachkraft beim Kreisgesundheitsamt, Dr. Hilde Hamm, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes, und Achim Hallerbach, Erster Kreisbeigeordneter und Dezernent für Gesundheitswesen. Foto: privat

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