Gesangverein Cäcilia-Eintracht 1844 Erpel e.V./Kreischorverband Neuwied
Jubiläumsveranstaltung mit zahlreichen Ehrungen
Erpel. Kürzlich feierte der Gesangverein Cäcilia-Eintracht 1844 Erpel e.V. zusammen mit vielen Sängerinnen und Sängern aus dem Kreis Neuwied Jubiläum. Der ehemalige Männergesangverein Erpel kann selbst auf ein 170-jähriges Bestehen zurückblicken. Er hatte sich deshalb bereit erklärt, die Ehrungsveranstaltung des Kreis-Chorverbandes Neuwied für langjährige aktive Sängerinnen und Sänger auszurichten.
Im festlich geschmückten Saal waren die Blumengestecke von Bernd Walbrück mit den Neuzüchtungen „Herrlichkeit Erpel“ und „Sunny Boys“ der Blickfang. Der Vorsitzende des Gesangverein Cäcilia-Eintracht Erpel, Armin Ruckelshauß, begrüßte die Anwesenden. Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Helfern und wies auf die wunderschöne Blumendekoration des Erpeler Dahlienliebhabers und Züchters hin. Danach sprach Herbert Kutscher vom Kreis-Chorverband zu den Anwesenden. Er stellte fest, dass Singen nach wie vor die Menschen begeistert, die jungen Leute sich aber doch eher in Projektchören zusammenfinden. Danach überbrachte Heinrich Holkenbrink im Namen der Ortsgemeinde Erpel allen Jubilaren die Glückwünsche zu diesem besonderen Ereignis. Die weitere Moderation und die Auszeichnung übernahm nun Wolfgang Kocherscheidt vom Kreis-Chorverband. Viele der Jubilare kannte er persönlich und so wurde manche Anstecknadel und Urkunde mit den entsprechenden Worten überreicht.
Insgesamt 70 Jubilare sollten an diesem Nachmittag für 25, 40, 50, 60 und sogar 70 Jahre aktives Singen ausgezeichnet werden. Vier Jugendliche aus dem Erpeler Kinderchor „Cillinchen“ (der zurzeit ruht) waren auch dabei. Sie wurden für 15 Jahre Singen mit einer Urkunde belohnt. Leider konnte nur Annabel Oeffner die Urkunde selbst in Empfang nehmen. Als einzige Frau und Jubilarin für 60 Jahre aktives Singen wurde Christa Kessler vom Gesangverein Cäcilia-Eintracht 1844 Erpel e.V. geehrt. Doch auch beim Singen bleibt die Bürokratie nicht außen vor: Vorsitzende, Kassierer, Notenwarte und Beisitzer leisten viele Stunden Vereinsarbeit, die kaum jemand sieht. Es gab deshalb ebenfalls Urkunden für 25- und 40-jährige Vorstandstätigkeit. So auch für Herbert Kutscher, der seine Urkunde für 40 Jahre Vorstandsarbeit mit viel Applaus entgegennahm. Der Gesangverein Cäcilia-Eintracht hatte für diesen Nachmittag neben der Vereinshymne „Sancta Cäcilia“ die Musikstücke „Lass die Sonne in dein Herz“, „Beg, steal or borrow“ und „Ein Lied kann eine Brücke sein“ eingeübt und vorgetragen. Den Abschluss der Veranstaltung bildete der gemeinsame kraftvoll gesungene Sängerspruch des Landes Rheinland-Pfalz: „Du Land der Burgen, der Berge und Wälder, dein Schmuck sind die Reben, die Saaten der Felder …“
Sängerinnen und Sänger von „Cäcilia-Eintracht“ 1844 Erpel e.V.Fotos: STUHA
