Politik | 20.01.2015

Landesregierung belässt Messzahlen bei 28 Kindern

Klassen müssen verkleinert werden

Region. Die CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth kritisiert die Entscheidung der Landesregierung, die Klassenmesszahlen bei 28 zu belassen. „Wir haben als CDU schon lange kleinere Klassen gefordert. Die Landesregierung hatte dann die Absenkung auf 25 Schüler pro Klasse an Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen (IGS) versprochen. Mit der neuen Entscheidung macht sich die rot-grüne Landesregierung unglaubwürdig“, erklärt Demuth dazu.

Vor dem Hintergrund des individuellen Förderbedarfes, den es in den nächsten Jahren durch die Umsetzung der Inklusion geben werde, brauche man keine größeren, sondern kleinere Klassen, führt Demuth weiter aus. Die Landtagsabgeordnete sieht auch vor dem Hintergrund der Inklusion einen steigenden Lehrerbedarf: „Auch wenn die Schülerzahlen zurückgehen, brauchen wir mehr Lehrer, damit die Inklusion gelingen kann und für unterschiedlich leistungsstarke Schüler ein differenzierter Unterricht gewährleistet werden kann. Wenn die Klassen jetzt nicht verkleinert werden, ist das ein einfacher Trick, damit nicht mehr Lehrer eingestellt werden müssen und dadurch die Kosten im Haushalt nicht ansteigen. Ich halte dieses Sparen auf Kosten der Bildung unserer Kinder für falsch“.

Die Abgeordnete hat in dieser Sache umgehend eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet. Unter anderem will sie wissen, wie viele Lehrerstellen durch diese Maßnahme in absehbarer Zeit im Kreis Neuwied eingespart werden und welche pädagogischen Auswirkungen diese Maßnahme auf die Schüler hat. „Auch die Belastung der Lehrkräfte darf an dieser Stelle nicht vernachlässigt werden. Auch dazu habe ich angefragt“, so Demuth zu ihrer Anfrage.

Pressemitteilung

Ellen Demuth, MdL (CDU)

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Monatliche Anzeige
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Industriemechaniker
10 Jahre NoWi
AZ_Gelenk 2026
Betriebsferien Mai 2026
Image
Stellenanzeige Sachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
In den Thürer Wiesen wächst das Beweidungsprojekt weiter: Zwei Kühe und vier Kälber der Karpatischen Wasserbüffelherde sind am Dienstag in eine neu erschlossene Projektfläche umgezogen.Foto: Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz
22

Beweidungsprojekt wächst auf fast 30 Hektar

Wasserbüffel erobern neue Flächen in den Thürer Wiesen

Thür. In den Thürer Wiesen wächst das Beweidungsprojekt weiter: Zwei Kühe und vier Kälber der Karpatischen Wasserbüffelherde sind am Dienstag in eine neu erschlossene Projektfläche umgezogen. Damit stehen der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz ab sofort zusätzliche zehn Hektar Feuchtwiesen westlich der L113 als Ökokontofläche zur Verfügung. Insgesamt umfasst die Projektfläche in den Thürer Wiesen nun fast 30 Hektar.

Weiterlesen

Die Stadt Andernach hat ihr beliebtes Naherholungsgebiet, die Mayener Hohl, in den vergangenen Monaten umfassend forstwirtschaftlich aufgewertet. Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
23

Stadt Andernach entwickelt innerstädtischen Grünzug ökologisch weiter

500 neue Bäume für die Mayener Hohl

Andernach. Die Stadt Andernach hat ihr beliebtes Naherholungsgebiet, die Mayener Hohl, in den vergangenen Monaten umfassend forstwirtschaftlich aufgewertet. Entlang des rund 600 Meter langen innerstädtischen historischen Weges standen vor allem zwei Ziele im Fokus: die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und die nachhaltige Stärkung des gesamten Gehölzbestandes.

Weiterlesen

10

Ab dem 28. Mai auf dem Unkeler Sportplatz

Deutsches Sportabzeichen in Unkel erwerben

Unkel. Es ist wieder so weit: Ab Donnerstag, dem 28.05.2026, besteht die Möglichkeit, zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr nach telefonischer Absprache das Deutsche Sportabzeichen auf dem Unkeler Sportplatz zu erwerben. Dies erfolgt im Rahmen von Training und Abnahme.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Imageanzeige
Dauerauftrag 2025
Wir helfen im Trauerfall
Schulze Klima -Image
Werksverkauf Anhausen
10 Jahre NoWi Bau
Berufskraftfahrer gesucht
Grünpflegedienst
Aktionstage 5.-7. Mai
Zukunft trifft Tradition KW 18
Zukunft trifft Tradition KW 18
First Friday Anzeige Mai
Arbeiten bei van roje
10 Jahre NoWi
10 Jahre Nowi