Kreisjugendpflege macht fit für ehrenamtliches Engagement
„Know-How für qualitativ hochwertige Jugendarbeit“
Kreis Neuwied. Egal ob ehrenamtlich engagiert oder Fachkraft, die Lebenswelten von jungen Menschen, mit denen man in der täglichen Arbeit konfrontiert wird, sind vielfältig und befinden sich in einem stetigen Wandel. Mit der diesjährigen Veranstaltungsreihe „Know-How für eine qualitative Jugendarbeit im Landkreis Neuwied“ bietet die Kreisjugendpflege interessante Fortbildungs- und Informationsangebote für haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Jugendarbeit an. „Ehrenamtliches Engagement ist für den Zusammenhalt unserer demokratischen Gesellschaft unverzichtbar. Es stellt eine Chance dar, sich einzumischen und das Leben aktiv mit zu gestalten. Durch ehrenamtliches Engagement profitieren nicht nur andere Menschen, sondern es bietet ebenso Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und persönlichen Weiterentwicklung. Besonders in der Jugendarbeit wird ein Grundstein im Bereich der Sozialisation gelegt“, betonte der 1. Kreisbeigeordnete und Jugendamtsdezernent Achim Hallerbach bei der Präsentation des Programms. Und er ergänzte: „Die heranwachsenden Menschen lernen Verantwortung zu übernehmen, selbstbewusst und kritisch denkend das Leben zu meistern und zu zupacken.“
Vielfältiges Programm
Die Veranstaltungsreihe umfasst ein breites Spektrum interessanter und für die Praxis wichtiger Themen. Auf dem vielfältigen Programm stehen unter anderem Themen wie Rechtsextremismus, Kompetenz in der Migrationsarbeit, Jugendkulturen, Klärung von Rechtfragen sowie Erste-Hilfe-Kurse. Unter dem Titel „Alles, was Recht ist“ findet am 17. Mai in der Kreisverwaltung Neuwied ein Fachtag zu rechtlichen Grundlagen und Aufsichtspflicht in der Jugendarbeit sowie zum Jugendschutz statt. „Kaum ein Begriff innerhalb der Jugendarbeit und Sozialarbeit wird (zu Unrecht) derart gefürchtet und daher zwangsläufig auch missverstanden wie die Aufsichtspflicht. Fast jeder der beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat weiß, dass eine Aufsichtspflicht existiert, aber nicht jeder kennt den genauen Rahmen und die Grenzen der Aufsichtspflicht sowie die Bedeutung dieser Verpflichtung für die eigene Tätigkeit. Welche Erwartungen haben die Eltern und welche Maßstäbe stellen Gesetz und Rechtsprechung an die Aufsichtspflicht?“, wussten die Jugendpfleger Britta Gerlach und Franlin Toma aus der Praxis zu berichten. Hierzu wird der Referent Robert Schneider aus Koblenz die rechtlichen Grundlagen und einige interessante Aspekte und Betrachtungsweisen mit den Teilnehmern erörtern.
Am 24. und 25. Mai vermittelt Referent Josef Sözbier praktisches Wissen im Rahmen eines erlebnispädagogischen Erste Hilfe - Kurses. Dieser Kurs sensibilisiert für das richtige Verhalten bei Unfällen, Sicherung und Eigenschutz sowie sicheres Auftreten nach Unfällen. Daneben kommen die klassischen Formen der Erste Hilfe nicht zu kurz. In diesem Fortbildungsangebot werden typische Gefahrensituationen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nachgespielt und die möglichen Hilfereaktionen an konkreten Beispielen nachempfunden.
Ein Flyer kann unter www.kreis-neuwied.de heruntergeladen werden. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Kreisverwaltung Neuwied, Britta Gerlach / Franlin Toma, Tel. (0 26 31) 80 34 42, jugendarbeit@kreis-neuwied.de
Da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind, wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Neuwied
