Freie Demokraten im Kreisverband Neuwied haben Bewerber für Landtagswahl gekürt
Liberale Kandidaten sind angriffslustig und optimistisch
Themen: Bildungs- und Infrastrukturpolitik sind Kernthemen
Kreis Neuwied. Die Liberalen im Kreis Neuwied sind sich einig, den Bürgern zur 2016 anstehenden Landtagswahl Alternativen zur rot-grünen Chaos- und Verschwendungspoltik bieten zu müssen. „Schon allein der Nürburgring, an dem 600 Millionen Euro in den Sand gesetzt worden sind, aber auch König Kurts Hotelabenteuer oder die Wirtschaftsverhinderungspolitik von der grünen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke zeigen, wie nötig eine bessere Wirtschaftspolitik für Rheinland-Pfalz ist. Wir können besser haushalten, und wir schaffen eine bessere Bildungspolitik“, stimmte FDP-Kreisvorsitzender Alexander Buda die Liberalen, die ins Dierdorfer Waldhotel gekommen waren, auf die anstehenden Wahlen ein. Bei den Wahlgängen zeigten die Liberalen große Geschlossenheit, denn alle vier Bewerber wurden ohne Gegenkandidaten und ohne Gegenstimmen einstimmig gewählt: Im Wahlkreis drei „Linz am Rhein/Rengsdorf“ tritt für die FDP Dr. Tobias Kador an. Der 46-Jährige arbeitet als Richter am Landessozialgericht, und zwar im Rentensenat. Kador ist seit mehr als 20 Jahren FDP-Mitglied und engagiert sich als Mitglied des Gemeinderates Ockenfels in der Kommunalpolitik. Ihn unterstützt Dr. Hermann-Josef Sich. Dem 67-jährigen ehemaligen Studiendirektor vom Linzer Gymnasium liegen die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die Folgen des Demografischen Wandels und die Bildungspolitik am Herzen. Sich ist seit 35 Jahren FDP-Mitglied und verfügt über viel Erfahrung in der Kommunalpolitik, im Gemeinderat, in der Orts-, aber auch in der Kreispolitik. Im Wahlkreis vier „Neuwied/Dierdorf“ geht Sven Störmer für die Liberalen ins Rennen. Dem 40-jährigen Oberstudienrat, er unterrichtet Mathematik und Chemie, und engagiert sich zudem im Philologenverband, liegt naturgemäß die Bildungspolitik am Herzen. Die Nachteile, die Gymnasien im Wettbewerb mit Realschulen plus dank der rot-grünen Schulpolitik derzeit hätten, gehörten beseitigt. Das Bildungs- und Unterrichtsniveau dürfe nicht weiter sinken, Gleichmacherei sei keine Lösung, auch nicht für die von Rot-Grün geplanten „Universallehrer, die künftig auch Medizin verabreichen sollen“. Das ginge zu weit, bedeute Qualitätsverluste und ließe eine gezielte Förderung quasi nicht mehr zu. Sven Störmer wird von Christian Heß unterstützt, der als Ersatzkandidat von der Versammlung in geheimer Wahl aufs Schild gehoben wurde. Der 30-jährige Rechtsanwalt begeistert sich für liberale Werte und entschied sich nach der vergangenen Bundestagswahl ganz bewusst, Mitglied zu werden. „Ja, ich will“ steht auch auf den Mitgliedsanträgen, die die FDP-Kandidaten fast immer bei sich haben. Jetzt und vor allem im März nächsten Jahres kommt es darauf an, ob auch der Wähler will. „Mit diesen vier Kandidaten stellt der Kreisverband Neuwied den Wählern kompetente und qualifizierte Menschen zur Wahl“, so Kreis-Chef Alexander Buda. „Ihr seid einfach bärenstarke Typen, die klar machen, dass auch die Altersdurchmischung aus erfahrenen und neuen Kräften bei uns stimmt.“
Pressemitteilung
der FDP Kreisverband Neuwied
Und wie sie wollen! Der Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Neuwied, Alexander Buda (Mitte) mit den FDP-Kandidaten, die sich um ein Direktmandat bei der Landtagswahl bewerben. Dr. Hermann-Josef Sich (l.) ist B-Kandidat im Wahlkreis drei „Linz am Rhein/Rengsdorf“ und unterstützt den eigentlichen, sogenannten A. Kandidaten, Dr. Tobias Kador, der rechts neben ihm steht. Sven Störmer (vierter v. l.) bewirbt sich im Wahlkreis vier „Neuwied/Dierdorf“ um ein Landtagsmandat. Ihn unterstützt der dortige B-Kandidat Christian Heß. In die Kamera halten alle Aufnahmeanträge für die FDP, denn die Aufbruchstimmung, die innerhalb der FDP herrscht, spüren die fünf auch in Gesprächen mit Bürgern - und nun hoffen sie, dass auch die wollen. Foto: Privat
