Situation von Klienten richtig beurteilen lernen
Menschen an die richtige Stelle weiter vermitteln
Studierende des Fachbereichs soziale Arbeit der katholischen Hochschule Mainz im Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach
Waldbreitbach. Fünf Studentinnen und Studenten des Fachbereichs soziale Arbeit der katholischen Hochschule Mainz hospitierten einen Tag im Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach. „Sie wollen die Zusatzqualifikation Fachkompetenz Psychiatrie und Psychosomatik erwerben“, so Prof. Dr. Jörg Degenhardt, der Chefarzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Im Rahmen ihrer Ausbildung, in der sie unter anderem die Krankheitslehre der Psychiatrie und die Strukturen der psychiatrischen Versorgung in Deutschland kennenlernen, findet jedes Mal auch eine Exkursion in das Marienhaus Klinikum St. Antonius statt. Hier nehmen die Studierenden zusammen mit den Ärzten und Pflegekräften an der Visite und der anschließenden Besprechung teil.
Zusammen mit Mitarbeitern des Sozialdienstes, bearbeiten sie konkrete Krankheitsfälle. Dafür erhalten sie anonymisierte Informationen zu einzelnen Patienten. Ihre Aufgabe ist es, die Informationen zu bewerten und einzuschätzen, was sie über den Arbeitsbereich der sozialen Arbeit für den jeweiligen Patienten tun können. „Es ist ganz wichtig, dass die Studierenden in ihrer Ausbildung lernen, die Situation von Klienten richtig zu beurteilen“, erläutert Prof. Degenhardt. Denn in ihrem Beruf werden die jungen Frauen und Männer immer wieder mit Menschen zu tun haben, denen bestimmte Alltagskompetenzen fehlen und die aus unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten haben, ihr Leben gut zu bewältigen. Diesen Menschen die richtige Stelle weiterzuvermitteln, damit sie qualifizierte Hilfe und Unterstützung erhalten, das wird zukünftig ihre Aufgabe sein. Prof. Degenhardt freut sich, dass das Marienhaus Klinikum und die katholische Hochschule Mainz so gut miteinander vernetzt sind und dass das Haus einen Beitrag zur Ausbildung der Studierenden leisten kann.
