Politik | 15.06.2014

Springkrautbekämpfung am Holzbach kann starten

Naturschutzbehörde erhält breite Unterstützung

Kreis NR. Wie vielerorts in Deutschland ist auch im Kreis Neuwied das Drüsige Springkraut auf dem Vormarsch. Ursprünglich aus dem fernen Asien stammend, droht es immer mehr, die heimische Vegetation zu verdrängen. Insbesondere entlang von Fließgewässern stellt es ein stark zunehmendes Problem dar. Genauso ergeht es dem Holzbach, der an der Westerwälder Seenplatte entspringt und im Kreis Neuwied in die Wied mündet. Darum hatte die Kreisverwaltung zu einem Treffen nach Puderbach geladen, um die Frage zu klären, welche Möglichkeiten bestehen, den Neophyten einzudämmen. Zahlreiche Akteure haben sich gefunden und den Beschluss gefasst, den Kampf aufzunehmen. Die Untere Naturschutzbehörde, die die Koordination der Maßnahmen übernommen hat, verzeichnet eine breite Unterstützung. Sie plant außerdem derzeit die maschinelle Entfernung des Neophyten an sensiblen Punkten des Holzbachs. Dafür stehen laut dem 1. Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach 1.000 Euro zur Verfügung. An die Bevölkerung ergeht die Bitte, die Bekämpfung des ungiftigen Springkrauts durch Herausreißen zu unterstützen. „Die Pflanze kann dabei an Ort und Stelle liegen gelassen werden, möglichst so, dass die Wurzeln nicht erneut Fuß fassen können“, so Hallerbach. Wichtig ist der Zeitpunkt der Bekämpfung: Es sollten sich noch keine Samenkapseln an der Pflanze gebildet haben. Auch wenn mancher vielleicht Gefallen an der reich blühenden Pflanze findet, so stellt sie auch in Hausgärten kultiviert eine Gefahr für die heimische Flora und Fauna dar. Achim Hallerbach: „Denn begünstigt durch ihre hohe Produktion an Samen, die sie mehrere Meter weit schleudern kann, macht sie nicht am Gartenzaun halt.“ Die Kreisverwaltung hofft außerdem auf die unverzichtbare Unterstützung der Gemeinden, von denen einige bereits tätig sind. „Denn nur gemeinsam ist es möglich, das Springkraut von der Quelle bis zur Mündung des Holzbaches zurückzudrängen“, so abschließend der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

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