Allgemeine Berichte | 04.07.2014

Oase für Trauernde öffnet in Puderbach

Neues Angebot des Hospiz-Vereins

Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 10. Juli

Karin Reischl, Wilfried Voigt, Annette Abel und Ruky Wagner stehen künftig Trauernden in Puderbach zur Seite. privat

Puderbach. Die „Oase für Trauernde“ ist ein neues Angebot des Neuwieder Hospiz-Vereins für Menschen, die einen Angehörigen verloren haben. Ab Donnerstag, 4. September, haben Trauernde in den Räumen der Diakonie, in der Mittelstaße 18, die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder sich einfach nur ihren Schmerz von der Seele zu reden. Unterstützung erhalten sie dabei von den Trauerbegleiterinnen Karin Reischl und Annette Abel, von Diakon Wilfried Voigt und Ruky Wagner, die selbst den Verlust eines lieben Menschen bewältigen mussten. „Im Puderbacher Land gibt es derzeit kein Angebot der Trauerbewältigung“, sagt Karin Reischl vom Team der Trauerbegleiter/-innen. Deshalb ist sie ganz besonders froh, dass die Diakonie hier Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Die Oase will trauernden Menschen einen geschützten Raum eröffnen und Einsamkeit zumindest für einen Moment in Gemeinsamkeit verwandeln.

Jeden ersten Donnerstag im Monat, von 15 bis 17 Uhr, können sich hier ab dem 4. September Menschen treffen, um ihre Trauer in Worte zu fassen und sich gegenseitig auf ihrem Weg, ein trauriges Kapitel in ihrem Leben zu bewältigen, unterstützen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Besuch der Oase für Trauernde ist kostenfrei.

Zu einer Auftaktveranstaltung lädt der Neuwieder Hospiz-Verein am Donnerstag, 10. Juli, von 16 bis 17.30 Uhr, in die Räume des Diakonischen Werkes in Puderbach ein.

Karin Reischl, Wilfried Voigt, Annette Abel und Ruky Wagner stehen künftig Trauernden in Puderbach zur Seite. Foto: privat

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