KK-Schützengesellschaft Oberbieber
Oberbieberer Schützen werden von zarter Hand regiert
Oberbieber. Es kam mal wieder, wie bei fast allen Königsschießen der Schützenvereine: Am Ende wurde der König, mit dem niemand gerechnet hatte. So auch bei der KK-Schützengesellschaft Oberbieber, die am Wochenende auf ihrem Druckluftwaffenstand in der Turnhalle ihren König ermittelte und am Ende die Königswürde an eine Frau vergab.
Zuvor beteiligten sich aber am Zerpflücken des nun schon seit 15 Jahren von Kurt Fleischer präparierten Holzvogels Otto Bald mit der Trophäe des Kopfes. Thomas Fleischer sicherte sich den Schweif, Walter Koch mit dem 87. Schuss den linken und Gerd Muscheid mit dem 114. Schuss den rechten Flügel, ehe dann zu aller Überraschung seine Frau Christel mit Schuss Nummer 126 den Vogel von der Stange putzte. Vorsitzender Thomas Käseberg, im Vorjahr König, inthronisierte die Überraschungskönigin und wünschte ihr viel Erfolg beim im September stattfindenden Stadtkönigsschießen, das er im Vorjahr ja erfolgreich abschloss. In gemütlicher Runde saß man dann noch lange bei gekühlten Getränken und gutem Essen zusammen und feierte die Königin und ihren „Prinzgemahl“.
