Zeitarbeitsverträge für Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz
Perspektive für die Zukunft bieten
Demuth fragt nach: Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz bekommen nach ihrer Ausbildung oft keine Festanstellung
Region. Der Hintergrund: „Das Land befristet teilweise Arbeitsverträge von Lehrkräften bis zum Beginn der Sommerferien und lässt neue Verträge wieder nach den Sommerferien beginnen. Das bedeutet für viele Lehrer, dass sie sich für genau diese Zeit, für etwa sechs Wochen, arbeitslos melden müssen. Der Bezug von Arbeitslosengeld oder sogar Hartz IV steht dann an. Ungewiss ist für die gut ausgebildeten Lehrkräfte zudem, ob sie nach den Ferien wieder einen Vertrag und somit eine Anstellung im Schuldienst in Rheinland-Pfalz bekommt. Oftmals über Jahre heißt es da: Abwarten und hoffen. Kurz vor Ende der Schulferien oder sogar noch in den ersten Wochen des neuen Schuljahres kommt dann der neue zeitlich begrenzte Arbeitsvertrag. Planungssicherheit für junge Menschen und Familien sieht deutlich anders aus“, kritisiert Ellen Demuth. Demuth weiter: „Gerade beim öffentlichen Dienst sollte der Arbeitgeber eine Vorbildfunktion haben. Aber diese gängige Praxis ist alles andere als Vorbild und erinnert an die Saisonarbeit in anderen Berufsbranchen. Die Gewerkschaften, darunter die GEW, sprechen sogar von Ausbeutung und Kettenarbeitsverträgen. Für viele junge und gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer bleibt dann nur der Wechsel in ein anderes Bundesland, weil sie für sich in Rheinland-Pfalz leider keine Perspektive sehen. Wie viele Lehrer im Kreis Neuwied davon betroffen sind, will Demuth jetzt durch eine kleine Anfrage herausfinden. Demuth: „Den von Existenzängste geplagten Lehrkräften muss endlich Perspektive für ihre Zukunft geboten werden. Dafür setzt sich die CDU Rheinland-Pfalz nach Kräften ein.“
Pressemitteilung
Ellen Demuth, MdL
