Allgemeine Berichte | 06.06.2015

kfd-Dekanat Neuwied folgt uralter Tradition

Reise zur Springprozession

kfd-Frauen verbrachten einen ereignisreichen Tag in Echternach und Saarburg

Das jahrhundertealte Brauchtum verfolgten die Teilnehmerinnen der Tagesfahrt mit großem Interesse.privat

Neuwied. Auch in diesem Jahr fuhren Frauen des kfd-Dekanates Neuwied unter der Leitung der Vorsitzenden, Ruth Solbach, zur Springprozession nach Echternach. Sie findet nachweislich seit dem Mittelalter statt. Jedes Jahr am Pfingstdienstag versammeln sich Christen aus verschiedenen Ländern Europas, um zur Ehre des hl. Willibrord (Missionar und im Jahr 698 Gründer der Benediktinerabtei Echternach) im Polkaschritt durch die Straßen durch Echternach zu tanzen und ihrem Glauben im Gebet Ausdruck zu verleihen.

Zahlreiche Gläubige säumten auch als Zuschauer die Straßen und nahmen so Anteil. Kommt man an der Basilika an, so sieht man das Wappen der früheren Echternacher Abtei mit der Devise Sub manu solius Dei: Unter der Hand von Gott allein, was durch den Segen des Benediktinerabtes beim Hinabspringen zur Krypta bekräftigt wird. Dann kann man gewiss sein, dass man in Gottes Hand sicher geborgen ist.

Auch in diesem Jahr erfasste wieder der ganz besondere Zauber der Veranstaltung die Neuwieder Frauen. Anschließend kehrte man an der Saar ein und besuchte das Städtchen Saarburg mit seinem beeindruckendem Wasserfall der Leuk und den alten Mühlenrädern.

Das jahrhundertealte Brauchtum verfolgten die Teilnehmerinnen der Tagesfahrt mit großem Interesse.Foto: privat

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