Allgemeine Berichte | 20.03.2015

Schulungsinitiative der Pflegestützpunkte Neuwied

Schulungsreihe Demenz stärkt Angehörige für die Pflege

Die Teilnehmer/innen der Schulungsreihe haben sich an fünf Terminen mit den Schwerpunkten Krankheitsbild Demenz, wertschätzender Umgang mit Demenzkranken, Beschäftigung von Demenzkranken, Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung/Gesetzliche Betreuung, Pflegeversicherung und Entlastungsmöglichkeiten beschäftigt, um den Anforderungen der Versorgung eines an Demenz erkrankten Menschen besser gewachsen zu sein. privat

Neuwied. In Deutschland leben gegenwärtig 1,5 Millionen Demenzkranke. Die Zahl der Erkrankten wird bis 2050 auf etwa 3 Millionen ansteigen. Die Betreuung/Pflege demenzkranker Menschen und die Entlastung der pflegenden Angehörigen sind die Herausforderungen der Zukunft.

Die meisten Demenzkranken werden zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt und betreut. Demenzerkrankungen sind mit Veränderungen der Persönlichkeit und daraus folgend mit Verhaltensveränderungen verbunden. Dies stellt oft eine große Herausforderung für die betreuenden Personen dar. Pflegende Angehörige brauchen daher Unterstützung und Hilfsmöglichkeiten, um den Belastungen der Pflege und Betreuung gewachsen zu sein.

Dies erleben die Pflegeberater/Innen der beiden Pflegestützpunkte Neuwied täglich bei ihren Beratungen vor Ort in den Familien der betroffenen Menschen. Daher haben die Pflegeberater/innen in Zusammenarbeit mit der Alzheimer-Gesellschaft Rheinland-Pfalz die fünftägige Schulungsreihe „Demenz ändert das Leben“ durchgeführt. Die Teilnehmer/innen der Schulungsreihe haben sich an fünf Terminen mit den Schwerpunkten Krankheitsbild Demenz, wertschätzender Umgang mit Demenzkranken, Beschäftigung von Demenzkranken, Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung/Gesetzliche Betreuung, Pflegeversicherung und Entlastungsmöglichkeiten beschäftigt, um den Anforderungen der Versorgung eines an Demenz erkrankten Menschen besser gewachsen zu sein. Im Nachgang zu der Schulung wurde ein 3-tägiger Vertiefungskurs zu den Themen: Kommunikations- und Handlungshilfen, Umgang mit herausforderndem Verhalten, und Alltagsaktivitäten/Beschäftigung/Ernährung organisiert. Kooperationspartner der Schulungen waren: das Mehrgenerationenhaus Neuwied, das Diakonische Werk Neuwied, die Psychiatriekoordination des Landkreises Neuwied, der Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt Neuwied und das Josef-Ecker-Stift Neuwied. Die Teilnehmerplätze der beiden Schulungen waren in kürzester Zeit ausgebucht.

Die Teilnehmer/Innen waren mit den Inhalten der Schulung und der Organisation sehr zufrieden. Somit zogen auch die Pflegeberater/innen eine positive Bilanz der Schulungsinitiative. Aufgrund der großen Nachfrage werden die Pflegestützpunkte Neuwied jährlich zwei weitere Demenz-Schulungsreihen organisieren. Die Termine für die nächste Schulung werden im Sommer 2015 bekannt gegeben.

Informationen: Pflegestützpunkt Neuwied, Telefon: (02631) 82 46 19 und 999 1993 oder Pflegestützpunkt Neuwied-Engers, Telefon: (02622) - 70 58 70 und 70 58 72.

Die Teilnehmer/innen der Schulungsreihe haben sich an fünf Terminen mit den Schwerpunkten Krankheitsbild Demenz, wertschätzender Umgang mit Demenzkranken, Beschäftigung von Demenzkranken, Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung/Gesetzliche Betreuung, Pflegeversicherung und Entlastungsmöglichkeiten beschäftigt, um den Anforderungen der Versorgung eines an Demenz erkrankten Menschen besser gewachsen zu sein. Foto: privat

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