Jobcenter Landkreis Neuwied informiert:
Sozial- und Jugendbehörden im Kreis Neuwied rücken zusammen
Kooperationsvereinbarung zur Abstimmung von Leistungsangeboten für junge Menschen und Familien abgeschlossen
Kreis Neuwied. Die Sozial- und Jugendbehörden im Kreis Neuwied rücken näher zusammen. Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth, Landrat Rainer Kaul, der Chef der Arbeitsagentur Neuwied, Karl-Ernst Starfeld und Jobcenterleiter Alois Müller unterzeichneten hierzu im Rahmen der Trägerversammlung des Jobcenter Neuwied eine Kooperationsvereinbarung. Das Ziel ist eine noch bessere Abstimmung von Leistungsangeboten für junge Menschen und Familien in Stadt und Landkreis Neuwied.
Eine alleinerziehende junge Mutter kann wegen der Betreuung ihres Kleinkindes keine Arbeit aufnehmen. Sie benötigt dringend einen Betreuungsplatz. Da der Vater des Kindes keinen Unterhalt zahlt, hat die Mutter Unterhaltsvorschuss beantragt. Zusätzlich bezieht sie Grundsicherungsleistungen vom Jobcenter. Sehr gerne würde sie eine Berufsausbildung beginnen.
Solchen komplexen Fallgestaltungen erleben die Jugendämter von Kreis und Stadt Neuwied, das Jobcenter, die Agentur für Arbeit täglich. Landrat Rainer Kaul macht deutlich: „Es kann nicht sein, dass die verschiedenen Behörden in solchen Fällen ohne Abstimmung nebeneinander her arbeiten. Zwar hat sich in vielen Fällen eine gute Zusammenarbeit unserer Ämter entwickelt. Trotzdem ist nichts so gut, dass es nicht noch verbesserungsfähig wäre.“
Vor diesem Hintergrund haben die Kreisverwaltung, die Stadt Neuwied, das Jobcenter und die Agentur für Arbeit eine Kooperationsvereinbarung zur Abstimmung ihrer Leistungsangebote für junge Menschen und Familien abgeschlossen.
„Das Jugendamt der Stadt Neuwied und das Jobcenter sitzen in einem Haus in der Heddesdorfer Straße. Die kurzen Wege im Haus ermöglichen eine kurzfristige Abstimmung von Unterstützungsangeboten in einem persönliches Gespräch der Fachleute beider Institutionen“, so Oberbürgermeister Nikolaus Roth.
„Allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen soll der Übergang von der Schule in Ausbildung oder Arbeit ermöglicht werden, um ihre berufliche, soziale und gesellschaftliche Integration zu gewährleisten,“ formuliert der Chef der Arbeitsagentur Neuwied, Karl-Ernst Starfeld seine Vorstellungen.
Die Leiter der Jugendämter von Kreis und Stadt Neuwied, Jürgen Ulrich und Wolfgang Hartmann hatten mit dem Geschäftsführer des Jobcenters Alois Müller im Vorfeld konkrete Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Zusammenarbeit erarbeitet. In der Vergangenheit haben bereits Treffen der Sozialbehörden zum Thema Jugendhilfe stattgefunden.
Nunmehr wird eine Koordinierungsgruppe mit Fachleuten der beteiligten Partner installiert, die regelmäßig an der Umsetzung der formulierten Ziele arbeitet. Es gilt, die Zahl der Jugendlichen ohne Schul- und Berufsausbildung zu verringern. Familien mit minderjährigen Kindern, Alleinerziehenden sollen zeitnahe Unterstützung erhalten.
Pressemitteilung
Jobcenter Landkreis Neuwied
Die Sozial- und Jugendbehörden im Kreis Neuwied rücken näher zusammen. Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth, Landrat Rainer Kaul, der Chef der Arbeitsagentur Neuwied, Karl-Ernst Starfeld und Jobcenterleiter Alois Müller (vordere Reihe v.r.n.l.) unterzeichneten hierzu im Rahmen der Trägerversammlung des Jobcenter Neuwied eine Kooperationsvereinbarung zur Abstimmung von Leistungsangeboten für junge Menschen und Familien. Foto: privat
