Allgemeine Berichte | 29.11.2014

Jugendchor und Oberbürgermeister eröffneten den Knuspermarkt

Unterschiedliche Marktbeschicker sorgen für Abwechslung

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Nikolaus Roth eröffnete der Jugendchor der Mennonitengemeinde Torney den diesjährigen Knuspermarkt.

Neuwied. Auf den Tag genau einen Monat vor Heiligabend wurde vor dem Glühweinhäuschen der Neuwieder Knuspermarkt eröffnet. Vier Wochen später und wenige Stunden vor der Bescherung wird dies wieder der traditionelle Treffpunkt für die Neuwieder sein. Dann kommen die weggezogenen Neuwieder heim, um Weihnachten im Kreis der Familie zu verbringen. Bis dahin ist es noch ein Weilchen hin und es bleibt genügend Zeit, sich auf das Fest vorzubereiten und einzustimmen. Die Einstimmung zur Eröffnung des Knuspermarktes machte der Jugendchor der Mennonitischen Gemeinde Torney. Die jungen Frauen und Männer taten das mit Liedern, die zum Nachdenken anregten. Was sind die wirklich wichtigen Dinge im Leben? Worte in diesem Sinne richtete Oberbürgermeister Nikolaus Roth an die Gäste. Darunter Vertreter der Fraktionen aus dem Stadtrat, den städtischen Unternehmen, von der Polizei und aus den Ämtern der Verwaltung.

Das Fest des Friedens

Weihnachten sei das Fest des Friedens, so Neuwieds erster Bürger. Wie man aktuell sehe, sei Frieden keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Errungenschaft, die es zu bewahren und zu verteidigen gelte. Der mennonitische Jugendchor auf der Bühne, unter den Sternen der Herrnhuter Gemeine, ist für Nikolaus Roth ein Zeichen der für Neuwied typischen Toleranz. Er erinnerte an den „Engel der Kulturen“ während des Rheinland-Pfalz Tags. Am Ende des Friedenswegs beteten Christen, Muslime, Juden und Vertreter anderer Konfessionen gemeinsam in der Mittelstraße. Weihnachten, so der Oberbürgermeister, sei auch die Zeit an andere zu denken.

Weihnachtsbäume verschönern

Bei diesem Stichwort kam Petra Neuendorf aus dem Amt für Stadtmarketing zu Wort. Sie stellte eine neue Aktion des Knuspermarktes vor. Besucher könnten die Weihnachtsbäume mit Dekorationen verschönern.

Käuflich zu erwerben ist der Baumschmuck unter anderem im begehbaren Engelshäuschen der Stadtgalerie. „Es wäre schön, wenn wir an Heiligabend ganz viele geschmückte Bäume hätten“, wünscht sich Petra Neuendorf. Der Erlös kommt der Neuwieder Tafel zugute. „Und dann hat sich heute Morgen bei mir spontan das Petit Café als Pate beworben“, freute sich die stellvertretende Leiterin des Stadtmarketings. Bei so viel Hilfsbereitschaft wurde nicht lange gezögert und so ist der Baumschmuck auch im kleinen Café auf dem Luisenplatz erhältlich. Oberbürgermeister Nikolaus Roth bedankte sich bei dem Veranstalter, der Familie Meyer, für die Mühen im Vorfeld. In den 1960er Jahren wurde den Schaustellern der Weihnachtsmarkt zugesprochen.

Diverse Neuerungen

Herbert Meyer nennt einige Neuerungen zu den Vorjahren. An der Ecke Schlossstraße ist eine riesige Schneekugel mit Winterlandschaft zu bestaunen. Die Herrnhuter Sterne sind von der Mittelstraße auf die Langendorfer Straße ausgeweitet worden. Bewährt hätte sich die Anordnung der Stände, die weitgehend unverändert geblieben ist. Das beliebte Glühweinhäuschen mit der Bühne als stimmungsvoller Nachbar wird sicher wieder einer der Anziehungspunkte sein. Ebenso wie die über 30 verschiedenen Ständen, darunter zwei begehbare Häuschen, die von der Stadtgalerie mit Leben gefüllt werden.

„Vielfach verändern sich die Aussteller, sodass es auf dem Knuspermarkt immer wieder Neues zu entdecken gibt“, warb der Oberbürgermeister. Das war ganz im Sinne von City Manager Jochen Tautges und Aktionsforums Sprecher Franz Becher, die wohlwollend nickten. Sie versprechen sich von den Knuspermarkt Besuchern gleichfalls Impulse für den Einzelhandel. Verdient haben sie es: Bekanntlich geht die neue Weihnachtsbeleuchtung auf das Aktionsforum zurück. Nach und nach wird die festliche Illuminierung um weitere Straßenzüge erweitert. Der Knuspermarkt hat einiges zu bieten. Weihnachtsdekorationen für innen und außen; Geschenkideen für die ganze Familie und jede Menge Stände, bei denen es süße Leckereien für den Adventskaffee gibt. Natürlich ist auch der Zoo Neuwied wieder mit seinen Losen vertreten und wechselnde Organisationen im gemeinnützigen Knusperhäuschen.

Die vom Amt für Stadtmarketing initiierte Aufwertung zum Knuspermarkt wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.

Blickfang im Mittelpunkt des Geschehens ist der Weihnachtsbaum mit den von den Bürgerinnen und Bürgern gespendeten bunten Kugeln. Die Eisstockbahn aus dem Vorjahr ist ebenfalls wieder installiert. Hier sind Freundeskreise, Vereine oder Arbeitskollegen herzlich eingeladen, eine gesellige Zeit, vielleicht im Vorfeld einer Weihnachtsfeier, zu verbringen.

Das Weihnachtsschiff

Die große Resonanz auf das Weihnachtsschiff haben das Neuwieder Aktionsforum und sein Andernacher Pendant ermutigt, dieses Angebot in diesem Jahr zu wiederholen. An den Adventssamstagen verkehrt das Weihnachtsschiff mehrmals täglich zwischen Neuwied und Andernach. Dann verliert der Rhein seine trennende Wirkung und verbindet die beiden Städte mit den unterschiedlichen Märkten auf erlebnisreiche Weise.

Geöffnet ist der Knuspermarkt von Montag bis Donnerstag von 11 bis 19 Uhr. Freitags sind die Häuschen von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Auch am Sonntag lohnt ein Besuch der Innenstadt. Glühwein und Budenzauber ist von 11 bis 19 Uhr geboten. Heiligabend haben nicht mehr alle Häuschen geöffnet. Garantiert aber gibt es von 10 bis 13 Uhr Glühwein.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Nikolaus Roth eröffnete der Jugendchor der Mennonitengemeinde Torney den diesjährigen Knuspermarkt.
Unterschiedliche Marktbeschicker sorgen für Abwechslung

Sich mit Freunden auf einen Glühwein treffen - das steht im Mittelpunkt vieler Knuspermarkt-Besucher.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Nikolaus Roth eröffnete der Jugendchor der Mennonitengemeinde Torney den diesjährigen Knuspermarkt.

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