Politik | 27.07.2013

Bürgerfreundliches Abfallsystem hat sich erneut bewährt

Verwertungsquote über 80 Prozent

Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Neuwied haben im vergangenen Jahr insgesamt 96.271 Tonnen Hausmüll erzeugt. Der 1. Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Achim Hallerbach (Mitte) teilt mit, dass diese Menge einem durchschnittlichen Aufkommen von 532 kg pro Person entspricht. Gemeinsam mit Achim Hallerbach präsentierten Abteilungsleiter Dietmar Kurz (rechts) und Axel Braun von der Kreisabfallwirtschaft die Bilanz.Kreisverwaltung

Kreis Neuwied. Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Neuwied haben im vergangenen Jahr insgesamt 96.271 Tonnen Hausmüll erzeugt. Der 1. Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Achim Hallerbach teilt mit, dass diese Menge einem durchschnittlichen Aufkommen von 532 kg pro Person entspricht. Die Menge liegt damit um sechs Prozent über der Vorjahresmenge. Ursache für diese Steigerung ist laut Hallerbach die erstmalige Einbeziehung der Grünabfallmengen von den gemeindlichen Astsammelplätzen (über 4.500 t). Im Einzelnen gliedert sich diese Sammelmenge in „graue Tonne“ 18.494 t, „braune Tonne“ 29.482 t, „blaue Tonne“ 13.923 t sowie „grüne Tonne“ 9.686 t. Die Menge „graue Tonne“ wurde in der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Linkenbach behandelt. Nach Ausschleusung sämtlicher Wertstoffe, blieben hiervon lediglich 7.229 t zur endgültigen Deponierung übrig.

Mit 77 kg Pro-Kopf-Menge beim Papier aus der blauen Tonne wurde das Vorjahresniveau nicht ganz erreicht. Auch der Erlös aus der Papiervermarktung blieb 2012 hinter den Erwartungen zurück. 2013 wird sich hier allerdings auf Grund der Neuausschreibung der Entsorgungsleistung eine spürbare Verbesserung einstellen. Beim Bioabfall liegt der Kreis Neuwied im Landesvergleich mit 163 kg je Einwohner weiterhin auf einer Spitzenposition. Die Sammelmenge aus der grauen Tonne im Hausabfallbereich ist fast identisch mit der Sammelmenge aus dem Vorjahr. Neben den bereits aufgeführten Abfallarten werden Grünabfall, Sperrmüll, Elektroschrott und Metalle über das bewährte Scheckkartensystem des Landkreises getrennt erfasst. Weitere Abfallmengen, die sich ebenfalls in der Abfallbilanz widerspiegeln, kommen durch Selbstanlieferungen an den Abfallentsorgungsanlagen zustande. Auch die eingesammelten Leichtverpackungen (LVP) aus der grünen Tonne und das Altglas finden in der Abfallbilanz Berücksichtigung.

Verwertungsquote steigt erstmals über 80 Prozent

Mit den Ergebnissen erreichte der Landkreis Neuwied 2012 insgesamt eine Verwertungsquote von über 80 Prozent. Der leichte Anstieg dieser Quote im Vergleich zum vergangenen Jahr (rd. 79 Prozent) resultierte auch hier überwiegend aus den Mehrmengen an Grünabfall von den Astsammelplätzen.

Hallerbach stellt fest, dass sich das bürgerfreundliche Abfallentsorgungssystem des Landkreises Neuwied aufs Neue bewährt hat und resümiert: „Es ist zu erwarten, dass sich der Landkreis Neuwied mit dieser hohen Verwertungsquote auch bei der kommenden Abfallbilanz wieder unter den Top 5 der Landkreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz einreihen kann.“

Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Neuwied haben im vergangenen Jahr insgesamt 96.271 Tonnen Hausmüll erzeugt. Der 1. Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Achim Hallerbach (Mitte) teilt mit, dass diese Menge einem durchschnittlichen Aufkommen von 532 kg pro Person entspricht. Gemeinsam mit Achim Hallerbach präsentierten Abteilungsleiter Dietmar Kurz (rechts) und Axel Braun von der Kreisabfallwirtschaft die Bilanz.Foto: Kreisverwaltung

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