Allgemeine Berichte | 26.01.2014

49. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Neuwied-Feldkirchen

„Verwirkliche Deine Idee“

Neuwied. Wer Nachwuchsforscher ist, beginnt jetzt rückwärts zu zählen, denn der Start für den Neuwieder Regionalwettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren“ unter dem Motto: „Verwirkliche Deine Idee“ steht unmittelbar bevor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nur noch wenige Tage Zeit, ihrem Wettbewerbsprojekt vor der ersten Präsentation den letzten Schliff zu geben. Wenn Fragen wie „Was ringelt sich denn da?“ oder „Welche Flüssigkeiten leiten am besten?“ gestellt und „Die beschwipste Nudel“ selbst hergestellt und getestet wird, das Pfeiffersche Drüsenfieber bei Jugendlichen sowie der geplante Windpark auf der Montabaurer Höhe ins Visier geraten, Pansenbakterien auf den Abbau von Zellulose untersucht und die Wechselwirkungen im Zwei-Körper-System Erde-Mond betrachtet werden, dann ist schon Samstag, der 15. Februar.

Präsentation der Projekte

An diesem Tag präsentieren junge Erfinder und Forscherinnen in der Cafeteria der diesjährigen Patenfirma LOHMANN GmbH & Co. KG in Neuwied-Feldkirchen der Fachjury und der Öffentlichkeit ihre Projekte. Zwischen 14.30 und 16 Uhr können die ausgestellten Arbeiten besichtigt werden.

Die diesjährige Patenfirma, die seit über 40 Jahren den Wettbewerb unter Federführung des Patenbeauftragten Dr. Peter Barth ausrichtet, hofft, dass die Bevölkerung, besonders die Ausbilder von Lehrlingen, die Lehrer der benachbarten Schulen, Eltern, interessierte Schüler und Jugendliche die Gelegenheit zur Besichtigung wahrnehmen werden. Der Regionalwettbewerbsleiter, Dr. Günther L. Heubgen, sieht die Veranstaltung als ideale Möglichkeit „um Schülerinnen und Schüler aller Schultypen sowie Auszubildende hierdurch zu einer eigenen Arbeit und zur Teilnahme im nächsten Jahr anzuregen.“ Der Wettbewerb leistet seit Jahren auch einen wichtigen Beitrag, die Spitzenkräfte von morgen zu finden.

Begabungspotenziale erkennen und ausschöpfen

„Wir müssen die Begabungspotenziale in Deutschland erkennen und ausschöpfen, wenn wir auf die künftigen Herausforderungen vorbereitet sein wollen. Die gezielte Förderung junger Talente im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, die über das Fachliche hinaus Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen, hat dabei eine herausragende Bedeutung. Mit seinem breiten Fächerspektrum bietet Jugend forscht hierfür einen optimalen Rahmen.“

In Neuwied sind die Fachgebiete Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften sowie Physik vertreten. 40 Gruppen- und Einzelarbeiten von 70 Teilnehmern sind von den Jurorenteams, die sich aus Vertretern der Hochschule, Schule und Industrie zusammensetzen, auf ihre schöpferische Idee, die Art ihrer experimentellen, schriftlichen und mündlichen Darstellung und nach der Bedeutung der Ergebnisse zu bewerten. Während die Erstplatzierten der „Jungforscher“ von 15 bis 21 Jahren am Landeswettbewerb in Ludwigshafen teilnehmen, können sich die jüngeren „Experimentierer“ für einen Schüler-Landeswettbewerb in Ingelheim qualifizieren.

Überprüfen und Beobachten von Vorgängen

Nach Meinung der Veranstalter ist der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ für Schüler und Jugendliche eine der wenigen Möglichkeiten im hiesigen Raum, sich über den Rahmen der Schule hinaus nicht nur fundiertes naturwissenschaftliches Wissen anzueignen, sondern im Experiment das genaue Überprüfen und Beobachten von Vorgängen zu erlernen, Neues zu entdecken und es dann vor einer Jury zu vertreten. Der Wettbewerb zeigt in immer wieder beeindruckender Weise, dass es noch Jugendliche gibt, die trotz aller Belastungen in der Schule und aller Ablenkung durch Freizeitangebote bereit sind, eine solche Leistung zu erbringen.

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