Politik | 15.08.2015

CDU will Alternativtrasse für den Güterverkehr schneller realisieren

Westerwald-Taunus-Tunnel hat Priorität

Bahnlärm und zunehmender Verkehr machen neue Trasse notwendig

Erwin Rüddel, CDU-Bundestagsabgeordneter plädiert für eine Alternativtrasse. DIETER KLAAS

Kreisgebiet. Die CDU hält eine Neuauflage des Bundesverkehrswegebeschleunigungsgesetzes mit dem Ziel zur schnellen Realisierung einer Alternativstrecke für den Güterverkehr für dringend geboten. Dies machen Unionspolitiker, wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, in einer länderübergreifenden Initiative deutlich. Priorität genießen für die Christdemokraten aktuell die Pläne für den Westerwald-Taunus-Tunnel. Mit Blick auf die Erstellung des neuen Bundesverkehrswegeplanes erhöhen die Christdemokraten den politischen Druck und wollen die Pläne zur schnellen Realisierung einer Alternativtrasse für den Güterverkehr mit Nachdruck vorantreiben. Dazu haben sich neben Erwin Rüddel und dem CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Josef Bracht, der hessische CDU-Europaabgeordnete Michael Gahler sowie der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch in einer länderübergreifenden Initiative zusammengeschlossen. Die christdemokratischen Politiker bekräftigen die Forderung aus der CDU-Bahnlärm-Resolution, die von neun CDU-Kreisverbänden und von über 20 Abgeordneten aus den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen unterstützt wurde.

110 unterirdische Kilometer

Erwin Rüddel, CDU-Bundestagsabgeordneter und Initiator sowie Sprecher der fraktionsübergreifenden Parlamentsgruppe „Bahnlärm“, stellt fest: „Durch das Verfolgen der kurzfristigen Maßnahmen wie die Umrüstung des rollenden Materials oder die Umsetzung des Maßnahmenpaketes darf die Lösung einer Alternativtrasse nicht vernachlässigt werden – dies gilt auch umgekehrt.“ Im gleichen Zusammenhang erläutert CDU-Landtagsabgeordneter Hans-Josef Bracht: „Der Bahnlärm hat in den vergangenen Jahren aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens stark zugenommen. Aber nicht nur deswegen, sondern auch angesichts der prognostizierten Entwicklung des Verkehrsaufkommens in diesem europäischen Verkehrskorridor ist eine alternative Trasse zwingend nötig. Denn die Mittelrhein-Strecke wird an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen.“ Die CDU setzt perspektivisch auf den Westerwald-Taunus Tunnel (WTT), der das Rheintal auf einer Strecke von 110 Kilometern unterirdisch umfahren würde. „Hier gilt es sorgsam die Machbarkeit und Finanzierbarkeit zu prüfen, damit wir nicht irgendeine, sondern die beste Lösung für den Eisenbahnkorridor ‚Mittelrheinachse – Rhein/Main – Rhein/Neckar – Karlsruhe‘ finden“, fordert der hessische CDU-MdB Klaus-Peter Willsch, der auch Mitglied im Bahnlärm-Projektbeirat ist. Hier halten die Christdemokraten eine Neuauflage des Bundesverkehrswegebeschleunigungsgesetzes mit dem Ziel einer schnellen Realisierung für dringend geboten. „Die Planungen und der Bau einer etwaigen großen Alternativtrasse werden mindestens 20 bis 30 Jahre in Anspruch nehmen. Durch gesetzliche Änderungen können wir uns vorstellen, diese Verfahren deutlich zu beschleunigen“, so CDU-Europaabgeordneter Michael Gahler. Dabei können sich die CDU-Politiker sehr gut eine Orientierung am alten Bundesverkehrswegebeschleunigungsgesetz vorstellen, durch das die Planungen und der Bau von Infrastrukturprojekten nach der Deutschen Einheit im Osten der Bundesrepublik Deutschland schneller umgesetzt werden konnten. „Der Bahnlärm am Mittelrhein muss dringend reduziert werden. Deshalb ist die Realisierung der kurzfristigen Maßnahmen und perspektivisch eine Alternativtrasse unbedingt nötig. Dafür werden wir uns auch weiterhin mit Nachdruck einsetzen“, bekräftigen gemeinsam Erwin Rüddel, Hans-Josef Bracht, Michael Gahler und Klaus-Peter Willsch.Pressemitteilung

Erwin Rüddel MdB (CDU)

Erwin Rüddel, CDU-Bundestagsabgeordneter plädiert für eine Alternativtrasse. Foto: DIETER KLAAS

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Stellenanzeige
Ostergrußanzeige
Anzeige Lange Samstage
Empfohlene Artikel
Besuch der Leubsdorfer Schützen im Bundestag.
30

Leubsdorf. Auf Einladung der heimischen Bundestagsabgeordneten Ellen Demuth unternahm die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Leubsdorf eine viertägige politische Bildungsreise in die Bundeshauptstadt Berlin. Die Teilnehmer erhielten dabei spannende Einblicke in die Arbeit der Bundespolitik und besuchten zentrale Orte des politischen Geschehens.

Weiterlesen

Ellen Demuth, MdB.  Foto: Tjark Thönßen
31

Kreis Neuwied. Ellen Demuth, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen, begrüßt die Pläne der Bundesregierung, das Kindergeld künftig ohne Antrag auszuzahlen. Familien sollen dadurch spürbar entlastet und Verwaltungsverfahren deutlich vereinfacht werden.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2256

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Dauerauftrag 2025
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Titel
Schulze Klima -Image
Ostergruß
Osterangebot
Container Anzeige
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige mehrere Stellen
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Angebotsanzeige (April)
Dauerauftrag 2026
Mitarbeiter IT-Administrator
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalreferent/in