Politik | 21.02.2015

Land unterstützt Landkreis Ahrweiler

260.000 Euro für den Ausbau der Inklusion

Erste Jahresüberweisung kommt im März

Kreis Ahrweiler. Der Landkreis Ahrweiler erhält im März die erste Jahresüberweisung des Landes in Höhe von 260.000 Euro zum Ausbau der Inklusion. Darauf weisen die Landtagsabgeordneten Petra Elsner und Marcel Hürter hin. Das Land und die kommunalen Spitzenverbände haben Ende 2014 vereinbart, den Kommunen künftig jährlich zehn Millionen Euro für den Ausbau des gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nicht behinderten Kindern, für die sogenannte Inklusion, zur Verfügung zu stellen. Nun steht fest, wie viele Mittel die einzelnen Städte und Gemeinden erhalten. „Mehr gemeinsamer Unterricht ist ein Baustein zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutschland ratifiziert hat“, betonen die beiden SPD-Landtagsabgeordneten. „Die Inklusion stellt Bund, Land und Kommunen vor große Herausforderungen. Dass das Land die Kommunen nun bei der Umsetzung unterstützt, ist eine gute Nachricht. Es hilft vielerorts Schulen, in denen gemeinsamer Unterricht organisiert wird.“

Die rot-grüne Landesregierung setzt sich für die Wahlfreiheit der Eltern behinderter Kinder ein. „Denn Mütter und Väter kennen ihr Kind am besten und können daher auch am besten entscheiden, ob die Förderschule oder eine Schwerpunktschule der geeignete Förderort ist“, betonen Petra Elsner und Marcel Hürter. „Daher ist der Erhalt von Förderschulen, der Ausbau des Inklusions-Angebots an Schwerpunktschulen sowie eine weitere Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer wichtig. Die Landesmittel stellen sicher, dass die Schaffung eines größeren Angebots von gemeinsamem Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen der Nachfrage entsprechend abgedeckt wird.“

Pressemitteilung

des BürgerBüros

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