Bengener Heide Artenvielfalt
Artenvielfalt auf der Bengener Heide in Bad Neuenahr-Ahrweiler erhalten
aus Remagen
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Heidefläche auf der Bengener Heide ist den Mitgliedern der BUND-Kreisgruppe ein wichtiges Anliegen – immerhin wird sie seit über 30 Jahren von der Kreisgruppe betreut und gepflegt.
Durch den Einsatz der Kreisgruppe hat sich die Fläche - offiziell eine Ausgleichsfläche der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler – mit den Jahren zu einem Biotop mit großer Artenvielfalt entwickelt. Neben typischen Heidekräutern findet man dort unter anderem Heidelibellen, eine Vielzahl an Insekten und Schmetterlingen und verschiedene Vogelarten, wie zum Beispiel den Neuntöter. Besonders erfreut zeigen sich die Mitglieder über verschieden Arten der in Deutschland besonders geschützten Rentierflechten. „Das sich inzwischen drei verschiedene Arten der Rentierflechte auf der Fläche angesiedelt haben, zeigt den hohen ökologischen Wert dieses künstlich geschaffenen Biotopes“, erläutert Reinhard van Ooyen, der die Pflegearbeiten auf der Bengener Heide in den vergangenen Jahren mitkoordiniert hat. Denn bevor sich die Kreisgruppe der Fläche angenommen hat, dominierten dort anstelle des standortgerechten Heidebewuchses insbesondere Brombeerbüsche und Ginster das Bild.
Damit sich die Bengener Heide auch zukünftig erfolgreich weiterentwickeln kann, griffen am 24. Oktober Mitglieder der Kreisgruppe bei bestem Wetter in einer konzentrierten Aktion zu Ast- und Gartenschere und entfernten händisch Ginster, Brombeeren und aufwachsende Birken, durch welche der Heidebewuchs ansonsten überwuchert würde. Sorgen bereiten den Mitgliedern außerdem die großen Moosteppiche zwischen den Heidepflanzen, die deren weitere Ausbreitung behindern, und die durch die extreme Hitze des vergangenen Sommers verursachten deutlich sichtbaren Schäden einzelner Pflanzen.
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Mitglieder der BUND-Kreisgruppe bei der verdienten Pause auf der Bengener Heide. Foto: Simon Lang