Messdiener aus dem Dekanat Ahr-Eifel und der Verbandsgemeinde Adenau waren in Rom
Audienz beim Papst
Adenau/Rom. "Organisieren - das könnt ihr Deutschen!" - so lautete die Antwort von Papst Franziskus vor 50. 000 deutschen Messdienerinnen und Messdienern auf die Frage, wie man Hobbies wie Fußball oder Turnen mit dem Messdienen unter einen Hut bringen kann. Unter diesen 50. 000 Deutschen waren auch 80 junge Menschen aus dem Dekanat Ahr-Eifel und der Verbandsgemeinde Adenau. „Höhepunkt war für mich die Papstaudienz am Dienstagabend,“ sagt Christian Herz, der vor allen deutschen Pilgern das Bistum Trier auf dem Petersplatz in Rom vorgestellt hat.
Sieben Tage wurde die Ewige Stadt vor Kurzem erkundet. Auf den Wegen zwischen Kolosseum, Petersdom und Trevi-Brunnen traf man immer wieder auf deutsche Jugendliche. Erkennungszeichen war das Pilgertuch - ein Halstuch, welches für jedes Bistum in Deutschland in unterschiedlichen Farben gestaltet war. So kamen die jungen Christen aus den hiesigen Gemeinden schnell mit Messdienerinnen und Messdienern aus anderen Bistümern in Kontakt.
Das Tauschen des Tuches war eines der beliebtesten Handlungen an den heißen Tagen in Rom. „Ich habe ein Tuch aus Fulda - ich eins aus dem Bistum Hamburg,“ so erzählten sich die Teilnehmer untereinander. Ein sehr seltenes Tuch war ein schwarz-rot-goldenes Tuch, welches nur Menschen hatten, die in der Vorbereitung der Wallfahrt auf Bundesebene involviert waren. Simon Baur konnte ein so begehrtes Tuch gegen das des Bistums Trier tauschen.
„Wir hatten super Stimmung, viel Spaß und konnten gemeinsam - als Messdienergemeinschaft - viel erleben,“ so fasste Jugendpfleger Jürgen Schwarzmann, der zusammen mit Pfarrer Alexander Burg und Pastoralreferent Tobias Theobald die Wallfahrt geleitet hatte, zusammen.
Eine erlebnisreiche Woche mit vielen Begegnungen mit anderen Messdienerinnen und Messdienern aus Deutschland verbrachten die Jugendlichen in Rom.Foto: privat
