Für die A-Junioren des Ahrweiler BC heißen die Gegner nun Emmelshausen, Koblenz und Simmern
Aufstieg in die Bezirksliga ist perfekt
Ahrweiler. Große Emotionen gab es am Samstag in Bad Breisig. Der Ahrweiler BC schlug die SG Eintracht Mendig/Bell mit 2:1 und steigt in die Bezirksliga auf. Ab der ersten Minute ließen die Jungs von der Ahr keinen Zweifel daran, wer heißer auf den Sieg im Endspiel um die Qualifikation zur Bezirksliga war. Jeder Zweikampf wurde angenommen, kein Ball aufgegeben. Wie bereits in der Vorwoche beim 4:1-Halbfinalsieg gegen die JSG Gering fand sich zum Anpfiff die gleiche Startelf auf dem Platz wieder. Diese Tatsache sollte sich auch bereits in der ersten Hälfte der Partie bezahlt machen. Nachdem Arbnor Bytyci beim Spiel gegen Gering seine Mannschaft in Führung bringen konnte, gelang es ihm auch am Samstag wieder. In der 14. Minute war er bereits allein vor des Gegners Tor aufgetaucht, wurde allerdings von Schiedsrichter Rolf Schellberg zurückgepfiffen, da er sich hauchdünn im Abseits befand.
Lediglich sechs Minuten später war es dann aber so weit. Bytyci guckte den Torwart aus und schob zum 1:0 ein. „Das war ein ganz wichtiger Treffer. Mendig kam so langsam ins Spiel. Mit dem Gegentor wurde ihr Aufschwung direkt im Keim erstickt“, so die einhellige Meinung der beiden ABC-Trainer. Weitere Torchancen blieben vor der Pause Mangelware. In Tim Jerrentrup, Max Ahrens, Jan Masanneck, Jonah Klee, Paul Bertram und Tobias Gemein hatten die Mendiger Stürmer ihre Meister gefunden. Auch die Stürmer aus der Kreisstadt (Arbnor Bytyci, Can Atwi, Fabrice Vangu und Belmin Muric) konnten keine weiteren Einschussmöglichkeiten mehr herausspielen. Unverändert kam der ABC aus der Pause. Nun hatte auch der Gegner gemerkt, um was es hier ging. Die zunehmenden Offensivbemühungen konnten weitestgehend unterbunden werden. Wenn doch mal ein Ball durch den Defensivverbund der Kreisstädter kam, war es Jan Welling, der die Null festhielt. Der eingewechselte Adnan Gerguri köpfte den Ball in der 54. Minute über den Mendiger Torhüter, doch ein Mendiger Abwehrspieler könnte noch auf der Linie klären. Der Ball landete zwar wieder vor Gerguris Füßen, dieser war aber zu überrascht und konnte den Ball nicht mehr über die Linie befördern. In der Folge musste Jonah Klee dem intensiven Spiel Tribut zollen. Verletzt räumte er in der 57. Minute seinen Platz für Dennis Handanagic. Mit der Wut im Bauch, überhaupt in dieser Finalrunde die Qualifikation schaffen zu müssen, schlug Jan Masanneck in der 67. Minute einen Freistoß von der Mittellinie in den Mendiger Strafraum. Der unsicher agierende Torhüter ließ sich von Adnan Gerguri irritieren, der den Ball wohl noch mit dem Hosenbund streifte, was der entscheidende Impuls war, dass der Ball im Netz zappelte. Mit Amir Duranovic betrat in der 74. Minute zwar ein Offensivspieler das Geläuf, er musste allerdings viele Wege mit nach hinten machen. Mit dem 2:1 in der 78. Minute durch einen Kopfball nach Eckstoß musste sich Torhüter Jan Welling nur einmal geschlagen geben. Die Schlussphase wurde zwar spannend, aber nicht mehr wirklich gefährlich. Die Gegner heißen fortan nicht mehr Sinzig, Bengen oder Grafschaft, sondern Emmelshausen, Koblenz und Simmern.
