ESV Kreuzberg
Aufstieg in die B-Klasse ist nun das Ziel
Kreuzberg. In der Klasse etablieren: Dieses Ziel hatte sich das Team des ESV Kreuzberg als Aufsteiger für die C-Klasse gesetzt. Mit unverändertem Kader inklusive der bereits integrierten A-Jugend-Spieler waren alle sicher, keinen Gegner fürchten zu müssen. Dass der ESV nach 14 Siegen, zwei Unentschieden und keiner Niederlage vor der Winterpause mit elf Punkten Vorsprung die Tabelle anführen würde, hatte allerdings niemand erwartet.
Mit leicht modifizierter Taktik startete Kreuzberg nach einer kurzen, aber intensiven Vorbereitung in die Saison. Nach Siegen über Dernau II (8:1) und Unkelbach (6:0) setzte sich der ESV zwar früh an die Spitze, erhielt aber bereits in den nächsten beiden Spielen einen Dämpfer. Trotz sehr dominanter Spielweise und zahlreichen Torchancen kam Kreuzberg in beiden Begegnungen gegen Berg (0:0) und Ahrweiler II (3:3) nicht über ein Remis hinaus.
Nach einer schonungslosen Analyse gelobten alle Besserung. Die ersten Leidtragenden waren Kempenich II (9:0) und Heimersheim (4:0). Nun war der ESV gerüstet für die anstehenden Derbys. Nach Siegen über Hönningen II (2:0) und in Ahrbrück (4:0) setzte sich das Team des ESV wieder an die Tabellenspitze und erwartete zur entscheidenden Phase der Hinrunde nacheinander den Tabellendritten und -zweiten. Nach dem souveränen 3:0 über die SG Brohl-Lützing ging es gegen den stärksten Gegner, den SC Wassenach. Die zahlreichen Zuschauer erlebten ein echtes Spitzenspiel, indem der ESV verdient als Sieger den Platz verließ.
Durch taktische Disziplin gelang es, die offensiv gefährlichen Gäste nicht zum Torabschluss kommen zu lassen. Deren einzige Chance resultierte aus einem Freistoß. Währenddessen erspielten sich die Kreuzberger einige gute Torchancen, Wassenach war mit dem 2:1 noch gut bedient.
Hierdurch gestärkt, siegte der ESV in den folgenden Partien in Burgbrohl (2:1), gegen Remagen (6:1) und in Koisdorf (4:0) und beendete als Herbstmeister die Hinrunde. Noch vor der Winterpause bestritt Kreuzberg die ersten drei Rückrundenbegegnungen. Nach Siegen über Dernau II (6:0), Unkelbach (6:0) und in Berg führt der ESV die Tabelle mit 81:10 Toren und 44 Punkten souverän an.
Nicht nur durch die komfortable Tabellensituation, sondern auch durch die konstant guten Leistungen wurde ein neues Ziel formuliert: Aufstieg in die B-Klasse. Vergangene Saison hat die Mannschaft eine ähnliche Situation mit Bravour gemeistert. Trotz noch schwerer anstehender Meisterschaftsspiele sollte dies gelingen, wenn das Team sein derzeitiges Niveau hält und sich neben den Langzeitverletzten keine Ausfälle ergeben. In der Offensive ist nahezu jeder Spieler torgefährlich. Ein Durchschnitt von fünf Treffern pro Spiel zeugt von einer offensiv ausgerichteten Spielweise. Und dennoch ist die Defensive das Prunkstück. Es gab nur zehn Gegentore in 16 Begegnungen, wovon sechs aus Standardsituationen resultierten. Nur in einem Spiel musste der ESV Gegentore aus dem Spiel heraus hinnehmen.
In Ahrweiler schepperte es gleich dreimal innerhalb von 20 Minuten, als das Team durch verletzungsbedingte Auswechslungen für eine kurze Zeit unorganisiert war. Ansonsten ließ die Mannschaft durch taktische Disziplin, hohe Laufbereitschaft und Zweikampfstärke kaum Torchancen zu.
Am ersten März-Wochenende des neuen Jahres startet die Mannschaft im Viertelfinale des Kreispokals, das sie nach Siegen über Hohenleimbach, Heimersheim und Kürrenberg erreicht hat, bevor die letzten zehn Begegnungen der Rückrunde anstehen.
ESV Kreuzberg: Thomas Baur, Thomas Busch, Tobias Jacobs, Thomas Vikarius, Nils Fuhrmann, Achim Gasper, Thomas Müller, Nils Hoffmann, Christian Engelmann, Christian Knipp, Michael Parschau, Max Heintz, Oliver Gasper, Florian Jacobs, Lukas Seerman, Jan-Luca Theisen, Yannick Paetz, Oliver Simons, Lukas Brock, Damian Sadowski, Dennis Reuter, Christoph Thielen, Sebastian Ley, Eman Ebrahimi-Askari, Bastian Jacobs, Dirk Stephan, Wolfgang Günzel, Ralf Volkert, Michael Theisen.
