Allgemeine Berichte | 14.12.2015

Skulpturenpark als Generationenprojekt im Maternus-Stift

Ausdruck des eigenen Lebens

Projekt steht unter dem Motto „Kunst des Lebens“

Alt und Jung gemeinsam im Skulpturenpark der Lebenssteine. UM

Altenburg. Die Cura-Maternusgruppe SÜD, zu der auch das Maternus-Stift Altenahr gehört, hatte mit seinen Bewohnern ein Projekt entwickelt, das unter dem Motto „Kunst des Lebens“ stand. Hierbei hatten alle Bewohner die Möglichkeit einen Stein zu gestalten, der für das Leben stand und dabei konnten sie dem Stein den Ausdruck ihres eigenen Lebens geben. Im Maternus-Stift in Altenburg waren die Bewohner mit viel Elan und Freude bei der Sache und gestalteten so ihre Steine aber auch mit Nachdenklichkeit. Diese so kunstvoll geschaffenen Lebenssteine wurden nun zusammen mit der Gruppe der „Musterknaben“ vom Jugendbüro Altenahr, als Nachbar des Seniorencentrums zu einem Gesamtkunstwerk zusammengestellt. Insgesamt waren so 800 Steine aus allen Einrichtungen zusammengekommen und gemeinsam mit den Bewohnern und den Musterknaben hat sich dann in vielen Gesprächen und Treffen ein Skulpturenpark als Generationenprojekt entwickelt. Gemeinsam hatten sie sich darauf geeinigt Skulpturen darzustellen, die den Regenbogen, das Alpha und Omega, Peace-Symbol für Frieden, einen Stern, die Pyramide und einen Smily darstellen und so wie jeder einzelne Stein für sich selbst spricht auch in der Gemeinschaft zum Ausdruck kommt. Bei der Auswahl und Anordnung der Symbole hatten die Musterknaben die grandiose Idee umgesetzt, alle Flügel des Maternus-Stifts mit einzubeziehen und so den Bewohnern mit der Rundumsicht einen Ausblick zu gewähren.

Lebensphasen eines jungen Menschen

Bei dem Alpha und Omega Zeichen wurde die Verbindung des Seniorencentrums mit dem Jugendbüro, der Ahrtalschule und der Grundschule, mit den Lebensphasen eines jeden Menschen symbolisiert, wobei der Stern mit seinen Strahlen verbindet. Mit Einbruch der Dunkelheit trafen sich die Musterknaben und die Bewohner, um gemeinsam ihren Skulpturenpark als Generationenprojekt zu bestaunen. Zuvor hatten die Musterknaben ein wenig Licht in die Dunkelheit gebracht und neben all den Steinen und Symbolen Kerzen aufgestellt. Die Einrichtungsleiterin Elisabeth Schroeder-Solf begrüßte alle recht herzlich und dankte der Gruppe der „Musterknaben“, die mit viel Enthusiasmus, Energie und Herzenswärme als junge Generation den Skulpturenpark umgesetzt hatten und dabei auch selbst einen Lebensstein gestaltet haben. Für die Projektgruppe überreichte Schroeder-Solf einen Scheck in Höhe von 300 Euro an die Musterknaben, vom Maternus-Stift. Begrüßt wurden auch der Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Altenahr vom Jugendbüro Werner Söller, Schulleiter der Ahrtalschule Hubert Stentenbach, die Weinmajestäten vom Weinort Altenahr, Angelika Furth und ganz besonders die Bewohner, die mit Freude ihr Generationenprojekt betrachteten. Die Einrichtungsleiterin dankte auch dem Heimbeirat und dem Sozialen Dienst, die alle das Projekt mit begleitet hatten. Nach dem Rundgang, vorbei an den Symbolen gab es in gemütlicher Runde noch einen leckeren Eintopf und ein Glas Punsch und viel Gesprächsstoff.

Dank und 300 Euro für die Gruppe der Musterknaben.

Dank und 300 Euro für die Gruppe der Musterknaben.

Alt und Jung gemeinsam im Skulpturenpark der Lebenssteine. Fotos: UM

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