Politik | 16.10.2026, 11:56 Uhr

IHK setzt politischen Dialog nach der Landtagswahl fort

Austausch mit SPD-Landtagsabgeordneter Susanne Müller zu Bürokratieabbau, Infrastruktur und Bildung

IHK-Regionalgeschäftsführerin Andrea Stenz, SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller und IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel setzten den politischen Dialog fort.
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Ahrweiler. Nach der gemeinsamen Podiumsdiskussion der regionalen Wirtschaft mit den Landtagskandidatinnen und -kandidaten vor der Landtagswahl setzt die IHK Koblenz den wirtschaftspolitischen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der Regierungsfraktionen fort. Im Rahmen eines Austauschs mit der SPD-Landtagsabgeordneten Susanne Müller standen aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen für den Wirtschaftsstandort Landkreis Ahrweiler im Mittelpunkt.

Diskutiert wurden insbesondere der Abbau bürokratischer Hemmnisse, die Digitalisierung der Verwaltung, die Entwicklung von Gewerbeflächen sowie Investitionen in Infrastruktur und Mobilität.„Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen hängt maßgeblich von zügigen Verfahren, verfügbaren Gewerbeflächen und einer leistungsfähigen Infrastruktur ab. Diese Themen müssen aus Sicht der regionalen Wirtschaft weiterhin hohe Priorität haben“, betont Andrea Stenz, Regionalgeschäftsführerin der IHK Koblenz für den Landkreis Ahrweiler.

Zudem stand das Thema Fachkräftesicherung im Fokus. Gemeinsam mit Susanne Müller, die sich als Lehrerin und Mitglied des Bildungs- und Gleichstellungsausschusses intensiv mit bildungspolitischen Fragestellungen befasst, diskutierte die IHK die Bedeutung einer frühzeitigen und praxisnahen Berufsorientierung. „Aus meinen rund 20 Jahren Berufserfahrung als Lehrerin und Schulleiterin weiß ich, wie viel ein guter Einblick in die Praxis bei Schüler*innen bewirken kann: Wer im Praktikum merkt, dass er etwas kann, geht mit einem ganz anderen Selbstbewusstsein und einer anderen Motivation seinen Weg. Deshalb muss Berufsorientierung früh beginnen und realistische Einblicke in berufliche Praxis ermöglichen“, so Müller.

Einigkeit bestand darüber, dass die duale Ausbildung ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes ist. Ziel müsse es sein, mehr junge Menschen für berufliche Karrierewege zu begeistern und den Fachkräftebedarf der Unternehmen langfristig zu sichern. Die IHK wird die Gespräche mit den Abgeordneten der Regierungsfraktionen in den kommenden Monaten fortsetzen und dabei die Anliegen der Unternehmen aus dem Landkreis Ahrweiler aktiv in die politische Diskussion einbringen.

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Die IHK-Regionalgeschäftsstelle Ahrweiler ist die Vor-Ort-Präsenz der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz im Landkreis Ahrweiler und vertritt das Gesamtinteresse der rund 9.800 dort ansässigen Unternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Ihre Arbeit beruht auf dem Prinzip der unternehmerischen Selbstverwaltung anstelle staatlicher Bürokratie und ist unabhängig von Einzel- oder Brancheninteressen. Die IHK fördert die berufliche Bildung und erfüllt hoheitliche Aufgaben. Sie engagiert sich für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft und bietet ihren Mitgliedern ein breit gefächertes Serviceangebot. Mit acht Standorten in der Region ist die IHK Koblenz vor Ort bei den Unternehmen.

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IHK-Regionalgeschäftsführerin Andrea Stenz, SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller und IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel setzten den politischen Dialog fort. Foto: IHK Koblenz

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