Arbeitskreis der FDP Bad Neuenahr-Ahrweiler tagte
„Bausünden vermeiden“
Liberale diskutieren über städtebauliches Erscheinungsbild der Stadt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kürzlich trafen sich die Kreisstadt-Liberalen zu ihrem Stadtarbeitskreis, um über die aktuellen Themen vor Ort zu diskutieren. Hauptthema war diesmal die städtebauliche Entwicklung in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die FDP spricht sich gegen Satzungen oder sogar Verbote aus, die das Ausmaß von „Luxussanierungen“ begrenzen sollen. „Man kann doch für Bad Neuenahr-Ahrweiler nicht Regelungen anwenden wie in manchen Berliner Stadtteilen, die beispielsweise den Einbau eines zweiten Badezimmers als Luxussanierung bewerten und verbieten“, meinte ein Teilnehmer.
Grundsätzlich begrüßt die Kreisstadt-FDP bauliche Investitionen, allerdings betont sie die Notwendigkeit, dass diese sich in das bestehende Stadtbild organisch und harmonisch einfügen. Bei einigen aktuellen Neubauprojekten haben die Liberalen nämlich die Sorge, dass es den Investoren weniger um das Stadtbild geht als vielmehr um die maximale Ausnutzung des Grundstücks. „Viele der neu gebauten Gebäude passen gut ins Stadtbild, aber leider gibt es auch einige schwarze Schafe wie zum Beispiel in der Wilhelmstraße in Ahrweiler oder in der Hauptstraße in Bad Neuenahr“, meinte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende David Jacobs.
Um das Stadtbild attraktiv und zukunftsgerecht zu erhalten und Bausünden zu vermeiden diskutierten die Liberalen über die Einrichtung eines „Beirats für städtebauliche Entwicklung“. Mitglieder sollten zum Beispiel Architekten, Bausachverständige, Experten verschiedener Fachgebiete und fachkundige Bürger sein. „Durch einen solchen Beirat, der die städtischen Gremien bei der Planung von Bauprojekten berät und unterstützt, könnte das Stadtbild kontinuierlich weiterentwickelt und Fehler vermieden werden“, glaubt der FDP-Ortsvorsitzende Hellmut Meinhof.
Interessenten sind herzlich eingeladen, am FDP-Stadtarbeitskreis teilzunehmen. Nähere Informationen sind erhältlich per E-Mail an info@fdp-bnaw.de.
Pressemitteilung des
FDP-Stadtverbands
Bad Neuenahr-Ahrweiler
