Berliner Ensemble sensibilisiert Gelsdorfer Ahrtalschule für Cybermobbing und Medienkompetenz
Theaterstück gegen Cybermobbing
aus Remagen
Das Berliner Theaterensemble „Radiks“ präsentierte an der Ahrtalschule in Gelsdorf das Stück „Fake oder War doch nur Spaß“, das Cybermobbing und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien thematisiert. Im Anschluss diskutierten Schüler und Lehrkräfte gemeinsam mit den Schauspielern.
Gelsdorf. Das Berliner Theaterensemble „Radiks“ war zu Gast in der Gelsdorfer Mehrzweckhalle, um für die Ahrtalschule das Stück „Fake oder War doch nur Spaß“ zu inszenieren. Die beiden Schauspielenden Tabea Yener und Richard Rabeus nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 mit in den Alltag der Schülerin Lea, deren Geschichte im Mittelpunkt der Inszenierung stand. Ermöglicht wurde diese durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins der Ahrtalschule.
Im Stück ging es um Cybermobbing und die Frage, wie man verantwortungsvoll mit digitalen Medien umgeht. Anhand konkreter Szenen wurde gezeigt, wie schnell vermeintlich harmlose Nachrichten und Witze im Netz verletzend sein können – und welche Folgen das für Betroffene haben kann. Ziel der Veranstaltung war es, die Schülerinnen und Schüler entsprechend zu sensibilisieren und ihre Medienkompetenz zu stärken.
Im Anschluss an die Aufführung kamen die Schauspielenden mit den Jugendlichen ins Gespräch. In einer offenen Runde konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke schildern, Fragen stellen und eigene Erfahrungen einbringen. Auch Lehrkräfte beteiligten sich an der Diskussion, sodass ein lebendiger Austausch entstand. Damit wurde die Aufführung zu einem bereichernden Moment im Schulalltag, der sich in das pädagogische Konzept der Ahrtalschule fügt und ein klares Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien setzt.
