SPD Ortsverein Grafschaft
Besichtigung der Grafschafter Großbaustellen
Ringen/Nierendorf. Die Grafschafter Sozialdemokraten hatten zu einer Besichtigung der beiden Grafschafter Großbaustellen - dem Haribo-Gelände im Innovationspark und dem Regenrückhaltebecken in Nierendorf - eingeladen. Rund 25 Bürgerinnen und Bürger folgten dieser Einladung.
In Anwesenheit der Beigeordneten Martina Münch und dem Landtagsabgeordneten Marcel Hürter bedankte sich Udo Klein, Vorsitzender der SPD Grafschaft, bei Baumamtsleiter Friedhelm Moog für seine Bereitschaft den anwesenden Gästen anhand von Bau- und Ablaufplänen die beiden Großbaustellen und den Baufortschritt zu erläutern. Er lobte dabei auch die offene Kommunikationspolitik der Gemeinde in Bezug auf die Baustelle. Jeden Mittwoch steht Friedhelm Moog im Baubüro den Fragen, Anregungen und teils auch Beschwerden der Bürger im Zusammenhang mit der Haribo-Baustelle Rede und Antwort. Viele Maßnahmen wurden aufgrund der Bürgergespräche eingeleitet, um die Belastungen der Anlieger durch den vermehrten Baustellenverkehr auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. „Ich halte diese offene Gesprächsführung mit den Bürgern für vorbildlich und kenne nicht viele Gemeinden, die einen solchen Dialog von Beginn einer Baumaßnahme bis zum Ende so konsequent praktizieren.“
Haribo-Gelände: Terrassierungsarbeiten Ende 14 abgeschlossen
Moog erläuterte dann detailliert den Baufortschritt in den vergangenen Bauphasen und den umfangreichen Einsatz an Maschinen, Transportern und Arbeitern auf der Haribo-Baustelle. Er geht davon aus, dass die Terrassierungsarbeiten bis Ende Dezember 2014 abgeschlossen sein werden und damit fast vier Monate früher als geplant. „Das ist eine gute Nachricht für die Anlieger, denn damit reduzieren sich die Belastungen durch den Transport von Erdmassen durch Innovationspark und Ortslagen erheblich früher als vorgesehen“, so Hubert Münch, Fraktionsvorsitzender der SPD Grafschaft. Einen Eindruck für die Dimensionen der durch Moog vorgestellten Mengen und Zahlen bekamen die Teilnehmer aber erst bei einem Rundgang auf dem Baustellengelände. Ausgerüstet mit Bauhelmen und Gummistiefel verschaffte man sich einen Eindruck der enormen Fläche.
Regenrückhaltebecken Nierendorf: neueste Technik für Ablaufschleuse
Im Anschluss wurde die Baustelle des Regenrückhaltebeckens in Nierendorf besichtigt. Moog informierte darüber, dass man hier im Baufortschritt zeitlich leicht zurück liege. Erfreulich sei jedoch, dass die Planungen des Rückhaltebeckens in der technischen Ausführung aktualisiert wurden. Eine ursprünglich geplante rein manuelle Betätigung der Ablaufschleuse wird durch eine elektronische Technik ersetzt. In Verbindung mit einem neuen Alarmsystem kann so nun rund um die Uhr ein bedarfsgerechtes Steuern des Wasserablaufs gewährleistet werden. Diese Neuerungen sollen auch für das Becken in Bengen nachgerüstet werden.
Udo Klein dazu: „Ich freue mich, dass wir diese neue Technik für unser Regenrückhaltebecken einsetzen können. Das wird dafür sorgen, dass die Nierendorfer auch bei Starkregenereignissen in der Nacht ruhig schlafen können. Eine tolle Entwicklung, die mit nur geringen Mehrkosten und im Rahmen des Gesamtbudgets realisiert werden kann.“
Pressemitteilung der
SPD Ortsverein Grafschaft
