Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr
Bürokratieabbau jetzt – Zukunft braucht Handlungsspielräume
aus Bad Neuenahr-Ahrweiler
Die Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr befürworten die IHK-Initiative zum Bürokratieabbau und fordern von der Politik mehr Tempo und weniger Hürden für junge Unternehmer und Nachfolger. Dadurch soll die Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft gestärkt werden.
Ahrweiler. Die Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr unterstützen die aktuelle Initiative der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz zum Bürokratieabbau ausdrücklich – und verbinden damit eine klare Erwartung an die Politik: Weniger Bürokratie ist kein Wunsch, sondern eine Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit.
Als Stimme der jungen Wirtschaft stehen die Wirtschaftsjunioren für unternehmerische Verantwortung, Innovation und Standortentwicklung. Doch gerade junge Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Nachfolgerinnen und Nachfolger sehen sich zunehmend mit komplexen Verfahren, langen Genehmigungswegen und wachsenden Dokumentationspflichten konfrontiert.
„Wer gründet, investiert oder einen Betrieb übernimmt, braucht Tempo, Verlässlichkeit und Gestaltungsspielräume – keine zusätzlichen Hürden“, betonen die Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr. Denn Bürokratie bindet Ressourcen, verhindert Investitionen und verzögert Innovationen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen – das Rückgrat der regionalen Wirtschaft – sind davon überproportional betroffen.
Wirtschaftsjunioren fordern spürbaren Bürokratieabbau auf allen Ebenen
Die Forderung nach spürbarem Bürokratieabbau ist daher auch ein zentrales Anliegen der Wirtschaftsjunioren auf Landes- und Bundesebene. Sowohl die Wirtschaftsjunioren Rheinland-Pfalz als auch die Wirtschaftsjunioren Deutschland setzen sich seit Jahren für schnellere Verwaltungsverfahren, nachvollziehbare Regelwerke, digitale und einheitliche Prozesse sowie eine stärkere Mittelstandsorientierung in der Gesetzgebung ein.
Die Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr schließen sich dieser Linie ausdrücklich an und unterstützen die Initiative der IHK Koblenz.
Politische Unterstützung für junge Unternehmer nach Landtagswahl gefordert
„Wenn wir wollen, dass junge Menschen Verantwortung in Unternehmen übernehmen, müssen wir ihnen ein Umfeld bieten, das unternehmerisches Handeln ermöglicht – nicht erschwert.“
Gerade mit Blick auf die kürzliche Landtagswahl braucht es aus Sicht der jungen Wirtschaft nun klare politische Signale. Bürokratieabbau darf kein abstraktes Ziel bleiben – sondern muss sich konkret in Verfahren, Fristen und Anforderungen widerspiegeln.
Wirtschaftsjunioren als konstruktiver Partner mit konkreten Impulsen
Die Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr verstehen sich dabei als konstruktiver Partner:
Sie wollen Impulse geben, konkrete Hürden sichtbar machen und gemeinsam mit IHK und Politik an praktikablen Lösungen arbeiten. Denn eines ist klar: Weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für Innovation, Wachstum und Beschäftigung – und damit für die wirtschaftliche Zukunft der Region.
Interessierte Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte sind bei den Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr herzlich willkommen und können sich für weitere Informationen an die Kreisgeschäftsstelle wenden (wj-ra@koblenz.ihk.de, Tel. 02641 99074-16) und die Homepage der WJ Rhein Ahr besuchen: www.wj-rhein-ahr.de. Der Vorstand freut sich auf ein Kennenlernen im Rahmen der kommenden Veranstaltungen.
Über die Wirtschaftsjunioren:
Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Rhein-Ahr sind eine Vereinigung von jungen Unternehmern und Führungskräften mit rund 70 Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft. Die WJ Rhein-Ahr gehören den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) an, die mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedern den größten Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren bilden. Bundesweit verantworten die Wirtschaftsjunioren bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Der Bundesverband WJD ist seit 1958 Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).
