Dankesabend für Blutspender und ehrenamtliche Blutspendehelfer
DRK-Ortsverein ehrt Lebensretter
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Insgesamt 14 Blutspender wurden kürzlich für 25-, 50-, 75,- und 100-malige unentgeltliche Blutspende durch den Blutspendebeauftragten Markus Zender, seinen Stellvertreter Horst Assenmacher und die stellvertretende Blutspendebeauftragte Yvonne Bender vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler geehrt. Durchgeführt wurde die Blutspenderehrung im Weinhaus Bell in Ahrweiler. Statt kleiner Präsente und einem Imbiss für die Blutspender luden die Rotkreuzler die Lebensretter zu einem gemeinsamen Abendessen im gemütlichen Ambiente ein. Jeder Blutspender erhielt selbstverständlich seine persönliche Dankesurkunde und die entsprechende Anstecknadel.
Rudi Frick, Beigeordneter der Kreisstadt, Achim Haag, Kreisvorsitzender des DRK, und Franz-Josef Schneider, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des DRK-Blutspendedienstes, dankten den Blutspendern für ihren selbstlosen Einsatz zum Wohle ihrer Mitbürger. Die Gratulanten hoben in ihren Dankesworten die Bedeutung der Blutspende für schwer erkrankte Menschen und Unfallopfer hervor. Sie betonten, dass die freiwillige Blutspende ein unschätzbarer Dienst für erkrankte Mitmenschen und Unfallopfer sei. Der offizielle Teil wurde von allen Beteiligten sehr kurz gehalten und dauerte insgesamt nur eine halbe Stunde. „Mit diesem Abend bei einem Abendessen in einem Restaurant möchten wir den Blutspendern unseren tiefsten Dank vermitteln“, begründet Markus Zender die Art und Weise der Durchführung der Blutspenderehrung. In kleinen Gesprächsrunden hatten die Anwesenden ausreichende Möglichkeiten, sich noch offene Fragen zum Thema Blutspende von den Experten des DRK beantworten zu lassen. Auch die ehrenamtlichen Blutspendehelfer waren zu diesem Abend eingeladen, um den entsprechenden Dank für ihr Engagement auszusprechen.
Insgesamt spenden nur knapp drei Prozent der Bevölkerung Blut. Das ist allerdings zu wenig, um 100 Prozent der Patienten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland, für die der Blutspendedienst West zuständig ist, ausreichend zu versorgen. Benötigt werden etwa sechs Prozent der Bevölkerung als regelmäßige Dauerspender, wenn die Versorgung mit Blutpräparaten langfristig ausreichend gesichert werden soll. Neuspender müssen mindestens 18 Jahre alt sein, dürfen vor der ersten Blutspende nicht älter als 68 Jahre sein und müssen ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm haben. Frauen dürfen insgesamt viermal, Männer sechsmal pro Jahr Blutspenden. Vor jeder Blutspende erfolgt eine kurze ärztliche Untersuchung, während der auch weitere mögliche Ausschlussgründe wie etwa Krankheiten oder zurückliegende Operationen abgefragt werden. Erst wenn der Arzt des Blutspendedienstes die Blutspende freigibt, darf man sich zum lebensrettenden Aderlass, bei dem ein halber Liter Blut entnommen wird, begeben.
Aktuelle Blutspendetermine in der Region findet man im Internet unter www.blutspendedienst-west.de. Der DRK-Blutspendedienst bietet hier auch verschiedene Erinnerungsfunktionen, wie etwa eine E-Mail-Benachrichtigung oder eine SMS auf das Mobiltelefon an. Nutzer eines Smartphones können sich auch aus den entsprechenden Portalen die DRK-Blutspende-App auf ihrem Gerät installieren und haben damit alle Informationen zur Blutspende kurzfristig verfügbar.
