FWG verfolgt Antrag zum Seniorenkonzept weiter
Daseinsvorsorge gilt auch für Senioren
Grafschaft. Die demografische Entwicklung der Gemeinde Grafschaft weist nach Daten des Statistischen Landesamtes bis 2020 eine weitestgehende Stagnation aus. Ein für den Gesamtzeitraum prognostizierter Gesamtzuwachs von nur 0,21 Prozent wird zu massiven Verschiebungen in der Alterspyramide führen. Der sogenannte „Altenanteil“ wird auf 2409 Personen steigen.
Das entspricht einem Anteilsanstieg an der Gesamtbevölkerung von 13,4 Prozent auf 22 Prozent, jeder fünfte Grafschafter wird über 65 Jahre alt sein. 2012 hatte die FWG einen Antrag zur Erstellung eines Seniorenkonzeptes für die Gemeinde Grafschaft in den Gemeinderat eingebracht. Die Umsetzung des Antrags wurde mit Blick auf mögliche Landesfördermittel zurückgestellt; bis heute ist nichts geschehen. Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, hat die FWG den Antrag wieder aufleben lassen und die Mittel für den Haushalt 2014 beantragt. Kommunale Generationenpolitik darf sich nicht nur an einzelnen Altersschichten orientieren, hier ist die Notwendigkeit gegeben, ganzheitlich zu handeln. Ein Seniorenkonzept der Gemeinde Grafschaft eröffnet die Chance verschiedene Aspekte der Daseinsvorsorge unter dem Schlagwort der sorgenden Gemeinschaft zu betrachten, mit dem Ziel auch den älteren Menschen eine lebenswerte Heimat zu erhalten. Aus Sicht der FWG geht das von der Schaffung besonderer Wohnformen, die Raum für möglichen Unterstützungs- und Pflegebedarf bieten, über auch im Alter erreich- und nutzbare Infrastruktur. „Heute ist man im Alter aktiver, wir müssen die älteren Menschen unterstützen, die etwas für sich selbst tun und auch jene, die Verantwortung für andere übernehmen wollen.“ so Lothar Barth, der Fraktionsvorsitzende der FWG. „Im Grunde geht es uns darum, das was Familie starkmacht, gegenseitige Unterstützung von Alt und Jung, auf der nächsthöheren Ebene fortzusetzen und auf eine größere Gemeinschaft zu übertragen.“
Pressemitteilung der
FWG Grafschaft
