Walporzheimer Dorfgemeinschaft feiert Patronatsfest
Dem heiligen Josef zur Ehre
Messe in der Kapelle - Geselliges Zusammensein und Gemütlichkeit
Walporzheim. Das Patronatsfest zu Ehren des heiligen Josef ist in Walporzheim ein Pflichttermin: Als Tag der Dorfgemeinschaft wird es Jahr für Jahr gefeiert. Mehr als 60 Senioren verlebten am Mittwoch einen gemütlichen Nachmittag im Restaurant Vinetum. Begonnen hatte der Festtag mit einer Messe in der St.-Josef-Kapelle, zelebriert von Dechant Jörg Meyrer und Diakon Bert Flohe sowie untermalt von Gesangbeiträgen des Männerchors „Lyra“ Walporzheim. Nicht fehlen durfte dabei das traditionelle „Dingeln“, das Glockenläuten an der Kapelle. In diesem Jahr übernahm Andreas Bergmann diese ehrenvolle Aufgabe. Im Restaurant begrüßte die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Weindorf Walporzheim, Petra Lanzerath, die anwesenden Gäste und dankte den Zelebranten für ihr Engagement. Begrüßen konnte sie außerdem die Gebietsweinkönigin Jennifer Knieps sowie die amtierende Ortsweinmajestät Viktoria Kugel. Auch Vertreter des Karnevalsvereins Bunte Kuh - darunter die Kindertollitäten mitsamt dem Prinzen - wohnten der Veranstaltung bei. Zur Auflockerung des Nachmittags hatte Werner Schüller eine Präsentation mit Bildern aus Walporzheim zusammengestellt. Zu sehen waren Schützen, Junggesellen, Möhnen und fröhliche Sänger. Manch ein Gast fand sich auf den Bildern wieder. In seinen beiden Mundart-Vorträgen berichtete Schüller von einer „Mainacht mit Überraschungen“ und den Erlebnissen eines „Pastuurs us der Eifel“, bevor Lothar Pötschke aus Bachem auf amüsante Weise feststellte „Nix ess esu, wie ed mol woa.“ Mit Beginn des Abends fanden auch weitere Bewohner Walporzheims den Weg in das gut gefüllte Restaurant, und schnell waren die neusten Dorfgerüchte auf dem Tisch.
Als älteste Gäste wurden mit jeweils 93 Jahren Marga Knieps und Albert Wischnewski mit Rosen und Weinpräsenten geehrt. Außerdem kündigte Petra Lanzerath die alljährliche Seniorenfahrt für den 9. April an. Wohin die Reise gehen wird, bleibt wie immer ein gut gehütetes Geheimnis. „Der Tag soll in erster Linie dem geselligen Zusammensein und dem gegenseitigen Austausch dienen“, so Lanzerath.
