Kurstadt-Cup 2016 wirft seine Schatten schon voraus
Der FC Luzern aus der Schweiz hat bereits seine Zusage gegeben
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Es war zu Pfingsten 2015 schon ein Abenteuer, als die Organisatoren des ersten Kurstadt-Cups auch mit kurzer Vorbereitungszeit ein Mädchenfußball-Turnier auf die Beine stellten, das nun seine Kreise zieht. 100 Tage nach der Erstauflage Grund genug, um mit Turnierorganisator Philipp Geimer über das Geschehene und die Zukunftsaussichten des Turniers zu sprechen.
Wie lautet ihr Fazit des ersten Turniers? Welche Reaktionen gab es von anderer Seite?
Das Fazit des Kurstadt-Cups fiel durchweg positiv aus. Wir können stolz auf das sein, was wir in der nur sehr kurzen Vorbereitungszeit in Bad Neuenahr auf die Beine gestellt haben. Das Feedback der teilnehmenden Mannschaften war für uns überwältigend, fast alle Mannschaften hatten schon auf dem Turnier selbst ihr Kommen für 2016 angekündigt.
Inwiefern spielen die gemachten Erfahrungen bei der Planung des Turniers im nächsten Jahr eine Rolle? Gibt es überhaupt Punkte, die verbessert werden könnten?
Die gemachten Erfahrungen sind natürlich Gold wert für die Organisation des nächsten Turniers, wenngleich das Turnier wesentlich größer und umfangreicher sein wird. Verbesserungspunkte gibt es aus unserer Sicht lediglich in ein paar ablauforganisatorischen Dingen sowie beim Rahmenprogramm für die Zuschauer. Hier wollen wir im kommenden Jahr unseren Gästen noch mehr Service und Entertainment bieten. Damit meinen wir beispielsweise eine App für das Verfolgen der Ergebnisse oder aber auch Unterhaltung abseits des Platzes.
Sie haben ja nun wesentlich mehr Zeit für die Vorbereitungen. Dazu gehören ja auch die Gedankenspiele, welche Mannschaften an die Ahr gelockt werden können. Gibt es hier schon Teams zu vermelden, die 2016 erstmalig teilnehmen werden?
Ja, das gibt es durchaus. Wir freuen uns zunächst darüber, dass wir etliche Gäste zum zweiten Mal beim Kurstadt-Cup begrüßen können. Besonders freuen wir uns aber auf die erstmalige Zusage des FC Luzern aus der Schweiz. Damit haben wir jetzt schon sicher Mannschaften aus drei Ländern beim Kurstadt-Cup 2016. Gespräche mit weiteren internationalen Mannschaften laufen bereits. Wir sind zuversichtlich, dass wir vielleicht noch den einen oder anderen Kracher an die Ahr locken können. Ebenso freuen wir uns aber natürlich über die Zusagen der Neu-Bundesligisten SV Weinberg und FC Iserlohn.
Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler verfügt ja mit dem Apollinarisstadion über eine wunderschöne Location. Wie wurde denn der Kurstadt-Cup von den Verantwortlichen im Rathaus aufgenommen?
Die Verantwortlichen im Rathaus, gerade auch unser Bürgermeister Guido Orthen, haben sich erfreut über den Kurstadt-Cup gezeigt und die gute Zusammenarbeit gelobt. Wir stehen bereits jetzt wieder in engen Gesprächen mit der Stadt, um die Planungen des Kurstadt-Cups 2016 bereits frühzeitig anzugehen.
Das sportliche Geschehen ist ja nur ein Aspekt einer solchen Veranstaltung. Hat sich die gemeinsame Arbeit mit den vielen freiwilligen Helfern anschließend bemerkbar gemacht?
Ohne die ganzen freiwilligen Helfer wäre eine solche Veranstaltung in dieser Größenordnung für uns gar nicht zu machen.
Aber ich finde auch, dass der Kurstadt-Cup unsere Mitglieder, Spielerinnen, Eltern und Vereinsmitarbeiter enger zusammengebracht hat. Dies ist jetzt noch im Miteinander auf dem Sportplatz zu spüren. Gerade auch deshalb halte ich den Kurstadt-Cup für enorm wichtig für den SC 13 Bad Neuenahr und sein Vereinsleben.
Soll es noch weitere Veranstaltungen dieser Art geben? Beispielsweise in der Halle?
Gedankenspiele in diese Richtung gibt es natürlich. Aber ich denke, wir sind gut damit beraten, einen Schritt nach dem anderen zu machen und jetzt zunächst mit genügend Vorlauf die zweite Auflage des Kurstadt-Cups zu planen. Danach schauen wir weiter. Wer weiß, ob es nicht dann im Winter 2016/2017 auch ein Hallenturnier mit Top-Besetzung in Bad Neuenahr gibt?
