Luisa Erbar zählt zu den ganz jungen Spielerinnen beim SC 13 Bad Neuenahr
Der Feingeist im harten Sport
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Seit dieser Saison steht Luisa Erbar im Kader der Regionalligamannschaft des SC 13 Bad Neuenahr. Mit gerade einmal 17 Lenzen zählt sie zu den ganz jungen Spielerinnen im Team der Kur-städterinnen. Sie hat aber klare Zukunftsvorstellungen, die keineswegs selbstverständlich sind in diesem Alter.
Auf die Frage, wie sie zum Fußball gekommen ist, zeigt sich bereits, dass Luisa Erbar eher in die Zukunft blickt. „Ich weiß es schon gar nicht mehr genau, da es schon so lange her ist. Aber ich denke, dass mein Vater und mein großer Bruder daran beteiligt waren. Wir waren früher oft zusammen mit anderen Kindern und deren Eltern auf einem Bolzplatz, um Fußball zu spielen“, blickt sie zurück. In ihrer Freizeit „chillt“ sie dann eher, was sich im Lesen, Musik hören und Treffen mit Freunden ausdrückt.
Australien und die schottischen Highlands wären für Luisa eine Reise wert. Klare Ziele, genau wie beim Berufswunsch, der ihren Feingeist unterstreicht. „Mein erstes berufliches Ziel ist ein gutes Abitur, damit ich dann eventuell Psychologie studieren kann, wofür ich mich im Moment sehr interessiere. Und wenn das klappt, würde ich mich gern auf Kriminalpsychologie spezialisieren und damit mein Geld verdienen“, definiert sie äußerst zielstrebig.
Im direkten Umfeld grassiert übrigens ebenfalls das SC-13-Gen, denn Papa Maximilian ist ein wertvoller Helfer für den Verein, wenn es um die Pflege der Homepage geht. Wie bei so vielen Spielerinnen ist also auch hier mindestens ein weiteres Familienmitglied in den Verein integriert.
Attribute, die in vergangener Zeit immer mehr Einzug halten in die eh schon sehr familiäre Atmosphäre des Kurstadtclubs. Eines dürfte auch sicher sein - sobald sich Luisa völlig im Frauenfußball akklimatisiert hat, wird sie eine wichtige Stütze der Mannschaft werden.
