Grundschüler aus Bad Neuenahr präsentierten den Klassiker auf der Bühne
„Der kleine Prinz“ ist ein Symbol für Nachhaltigkeit
Kreisstadt. „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast“ - das sagt der Fuchs zum kleinen Prinzen im gleichnamigen Kinderbuch-Klassiker des französischen Autors Antonie de Saint-Exupéry. Verantwortung für die Umwelt übernehmen und nachhaltig mit Energie und Rohstoffen umgehen, so lassen sich die Worte des Fuchses auch auf die wirkliche Welt übertragen.
„Der kleine Prinz“ gilt nicht nur als Symbol für Freundschaft und Menschlichkeit, sondern tritt ebenso für den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt ein. „Die Themen des kleinen Prinzen spiegeln sich auch in den Zielen der Ahrtal-Werke wider“, machte Geschäftsführerin Susanne Strauch deutlich. Mit Innovationen und Know-How gehen sie und ihr kompetentes Team neue Schritte im Bereich der Energieversorgung. Das in die Köpfe von Groß und Klein zu bringen, war Ziel einer Kooperation mit den Schülerinnen und Schülern der Ganztagesschule Bad Neuenahr, bei der der kleine Prinz die Hauptrolle spielt.
Die Anspannung bei Stephan und seinen Mitschülern war am Samstagnachmittag groß, kurz bevor sie das erste Mal die Bühne auf dem Platz an der Linde betraten. Die 16 Grundschüler aus Bad Neuenahr hatten zwei Wochen geprobt, bunte Kostüme entworfen und das Bühnenbild erstellt. Mit am Start waren die Französisch-AG, die Theater-AG und weitere interessierte Dritt- und Viertklässer der Ganztagsschule. Die Leitung hatte Eva-Maria Kreuter übernommen, ehemalige Grundschullehrerin und Vorsitzende des Fördervereins für Archäologie und Museumskultur. Beinahe täglich werkelten die Neun- bis Elfjährigen an ihrem Stück. Fünf Szenen aus dem Werk „Der kleine Prinz“ stellten die jungen Schauspieler am Samstagnachmittag vor – und das Publikum belohnte ihre Darbietung mit lang anhaltendem Applaus. Auf dem langen Weg der Erkenntnis machte der kleine Prinz (Stephan Gies) Bekanntschaft mit einer Rose, dem König, einem Säufer, einem Geschäftsmann, einem Geographen und schließlich mit einem Fuchs. „Mir war wichtig, dass nicht der Schriftsteller, sondern die Schüler zu Wort kommen“, erklärte Regisseurin Eva-Maria Kreuter.
In Erinnerung bleiben soll der Schlusssatz des Stücks: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ Mit den Aufführungen der jungen Nachwuchskünstler haben die Ahrtal-Werke eine attraktive Plattform für jungen künstlerischen Ausdruck geboten. Susanne Strauch dankte den jungen Protagonisten und der engagierten Regisseurin mit einem kleinen Präsent für ihr Engagement.
