Weiberfastnacht an der Mittelahr

Die Möhnen feierten

05.02.2016 - 14:59

Altenahr./Ahrbrück./Hönningen./Kesseling. In Altenahr begannen die Möhnen ihren „Feiertag“ mit einem Umzug durch den Ort, angeführt und gesichert von der Freiwilligen Feuerwehr und musikalisch begleitet vom Blasorchester Altenahr. Dann folgten die Funken und all die kostümierten von Jung und Alt, denn auch das gehört zum Möhnenumzug dazu und am Straßenrand sammelten die Kinder Kamelle und Pastor Axel Spiller grüßte als Clown. Zum Möhenkaffee waren die Frauen dann aber wieder unter sich.

Auch in Ahrbrück begann der Möhnentag mit einem Umzug und da gesellte sich Pastor Volker Dupont gleich zu den charmanten Schildkröten. Immer wieder waren es kleine Gruppen, von Mäusen, Matrosen oder Meckis, die mit Alaaf und Kamelle werfend umhersprangen.

In Hönningen wurde ein richtiger Karnevalsgeburtstag gefeiert und da wurden die Hüngene Möhne 66 Jahre alt. Bei der Geburtstagsfeier im Festzelt wollten alle Frauen mitfeiern und da gab es auch einen Geburtstagskuchen.

Das Schild zum Jubiläum stammte aus der Feder von Obermöhn Annemie Ulrich und das Geburtstagsbuch begonnen mit der ersten Obermöhn in Hünge im Jahre 1950 Anna Koch hatte Annelie Schmitt zusammengetragen.

Erstmalig feierten die Kesselinger Möhne ausgelassen im großen Saal im alten Pfarrhaus. Zu Hause abgeholt und in die Narrhalla begleitet wurde Obermöhn Helene Surges von der Gruppe der Glücksschweine, die auch als die ältesten Möhnen im Saal mitfeierten.

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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